letzte Änderung 13.07.2021

Am 11.07.2021 wurden die EBICS-Schlüssel am Rechenzentrum der genossenschaftlichen Banken aktualisiert und auf 2048 Bit Verschlüsselungsstärke angehoben. Nach der ersten Übertragung muss der neue Bankschlüssel aus Sicherheitsgründen geprüft und „abgenickt“ werden.


Hat man nicht den aktuellen Bankschlüssel, erhält man die Fehlermeldung:

Herunterladen…

091008 Die öffentlichen Bankschlüssel über die der Teilnehmer verfügt sind ungültig

 


Aktualisieren der Bankschlüssel

Das Menü finden Sie auf „Administrator für EBICS“.

Mit dem letzten Update auf die aktuellste Version (mind. V. 8.8.0.69 oder 9.1.0.2  vom 23.06.2021)  wird die Verschlüsselung bereits eingespielt, wenn der windata-EBICS-Kernel verwendet wird. Erkennbar ist dies am windata EBICS Logo im EBICS-Admin. (Die Versionsangabe des Programms finden Sie im Programm unten am Bildrand.)

Je nach Version des EBICS-Systems klicken Sie mit der rechten Mausstaste auf den Benutzer und wählen Sie „Bankschlüssel abrufen“ im Kontextmenü aus oder über „Weitere Funktionen“, „Synchronisieren, Bankschlüssel abrufen“.

 

Alternativ: Holen Sie den den Schlüssel ab dem 12.07. manuell ab über Stammdaten, Administrator für EBICS, Synchronisieren.

 

Wählen Sie den passenden Bankzugang aus und klicken Sie auf „Synchronisieren“.

Suchwort: #EBICSW
letzte Änderung: 12.07.2021

Das Rechenzentrum der genossenschaftlichen Banken erhöht an ihrem EBICS-Server (MULTIVIA) am Sonntag, 11.07.2021 die Verschlüsselung auf 2048 Bit. Damit verbunden ist eine Veränderung der Schlüssel, die zur sicheren Datenübertragung benötigt werden. Alle EBICS-Programme müssen die neuen Schlüssel verwenden und deshalb die neuen Schlüssel „kennenlernen“. FinTS/HBCI und das „normale“ Onlinebanking per Browser sind nicht betroffen.

Wichtig:
Eine Aktualisierung der eigenen Schlüssel und ein Austausch per INI-Brief ist nicht nötig, es geht nur um den Bankschlüssel, also wie der Rechner des Rechenzentrums signiert und verschlüsselt. Diese Schlüssel gelten auch für alle angeschlossenen Banken gleichermaßen und entsprechend gelten die Hashwerte auch für alle EBICS-Zugänge gleich.

Diese neuen Schlüssel müssen bei den meisten Programmen über eine Hashwert bestätigt werden, damit sich „nicht irgendein“ gehackter Server mit den Programmen verbinden kann (mehr zur Kryptographie hier: wikipedia)

Bei den meisten Programmen reicht die einfache Bestätigung, ein „Abnicken“ der neuen Schlüssel bei der ersten Benutzung aus. Sollte es zu Auffälligkeiten und Problemen kommen, werde ich die hier aufschreiben.


Wie lauten die neuen Hashwerte?
Authentifizierung (X0002):
88 74 C8 0B 8C 15 F3 B8
36 B2 2A 6B A6 71 73 61
7D ED 21 54 BC EE 33 36
10 27 08 29 E1 A8 29 8B

Verschlüsselung (E002):
C4 03 6E 7D 17 31 7B 8F
8C DE 3C D2 C8 1E ED 3C
4E 3F BD 92 4D A3 F3 C0
B4 24 E5 16 0A 27 FE 48

ältere EBICS-Versionen:
Authentifizierung / Hashwert X001
26 E2 EA 83 B4 8C 4F 9C
26 9A B9 17 4B 2E D3 DF
AE BA 83 A5

Verschlüsselung / Hashwert E001
27 0E 43 32 0C 2A 54 FF
CD 10 AD D8 DB 7E E9 56
E9 B4 2A 14

 


Wie wird die Fehlermeldung üblicherweise lauten, wenn der Schlüssel nicht stimmt?

in GLS eBank – windata: [EBICS_BANK_PUPKEY_UPDATE_REQUIRED]


Schlüsselübernahme diverser Programme

Windata / GLS eBank Profi

Profi cash: einfach beim Abruf z.B. der Umsatzdaten oder des Protokolls. Vergleichen und Bestätigen Sie den neuen Hash und arbeiten Sie wie gewohnt weiter. (Siehe hier)
SFIRM: Bestätigung des Hashes (externer Link SFIRM), Beschreibung manueller Schlüsselabruf >hier
DATEV-Zahlungsverkehr und DATEV Bank Online (DUO): Bestätigung (Quelle mit Dank an die DATEV Mitarbeiterin)

Multicash / Genocash
Der Abruf des Bankschlüssels muss über den Befehl „HPB“ erfolgen, Dauer zwei Minuten.

  1. Menü: Kommunikation unter „Assistenten“ das Menü „EBICS Authentifikationsschlüssel ändern“ auswählen
  2. Alle Haken entfernen bis auf „Aktuellen Bankschlüssel (HPB) abholen“
  3. Passwort eingeben und „Weiter“ anklicken
  4. Alle (Geno)Banken an diesem Server auswählen
  5. Assistenten bis zum Ende durchführen
  6. Hashwert kontrollieren: Unter „Kommunikation“ zu „Bankzugängen“ wechseln Doppelklick
  7. und „Hashwerte der Bank“ vergleichen und kontrollieren
  8. Unten mit „Freigabe der Hashwerte bestätigen“.

(Quelle: Anleitung der DZ-Bank zum angekündigten Serverwechsel)

Starmoney Business: Klärung noch offen
Ich gehe davon aus, dass sich die Software ähnlich wie SFIRM verhält. Falls das nicht der Fall sein sollte: Hier ist eine Anleitung zu finden, wie man den Bankzugang unter EBICS synchronisiert, es wäre offensichtlich möglich im Expertenmodus nur das Abholen der Bankschlüssel zu aktivieren. https://hilfe.starmoney.de/hc/de/articles/360015988534-Erstellung-einer-EBICS-Schl%C3%BCsseldatei-in-StarMoney-Business

Bitte fragen Sie den Starmoney-Support.

Subsembly-Produkte
(Banking4 mit EBICS Modul, GLS mBank App, Banking ZV, Simba Banking, JTL Warenwirtschaft…)
Führen Sie eine Synchronisierung Ihres Bankzuganges durch. Der Bankzugang sollte – sofern die App und Desktop-Versionen sich ähneln – über die Online-Banking Einstellungen (Burgermenü in der App) erreichbar sein.

Sollte es das Menü nicht geben, sprechen Sie mit dem Support Ihrer Software.

Aktuell (12.07.2021) JTL Warenwirtschaft scheint im Moment ein „Sorgenkind“ zu sein, der Wechsel konnte nicht durchgeführt werden und auch die Neueinrichtung eines neuen EBICS-Zuganges wurde nicht angeboten. Wenn ich etwas neueres erfahre, melde ich mich hier wieder.

Multivia Web:
Unter Benutzereinstellungen kann man in der Karteikarte „Bankzugänge“ mit dem Stiftsymbol den Bankzugang bearbeiten.
Unter „Initialisierung neu starten“ findet man den Button „Bankschlüssel abholen“.

Andere Programme:

Ich würde als erstes immer probieren, das Protokoll abzurufen. Wenn die Software den Server-Hinweis richtig interpretiert, wird sie auf die Aktualisierung des Bankschlüssels reagieren und den richrtigen Prozess selbst starten. Beim zweiten Versuch kann dann schon alles fertig sein. Ich würde in jedem Fall einen Sicherheitshinweis erwarten, das gehört zum Abgleich der Verschlüsselung dazu.

Der EBICS-Befehl zum Aktualisieren der Bankschlüssel heißt „HPB“.  In den meisten Fällen sollte auch ein ähnlicher Menüpunkt vorhanden sein, eventuell unter dem Begriff „Synchronisieren“, „Bankschlüssel abgleichen“ oder ähnlichem.

Wenn in Profi cash Konten fehlen und nicht angezeigt werden, dann kann dies einige Ursachen haben:

Für Profi cash und dem FinTS/HBCI-Verfahren:

  • Konto in der Bank nicht freigeschaltet?
    • Zum Abruf der Umsätze muss eine Vollmacht existieren, die „beste Vollmacht“ schließt über den sogenannten Kundenstammvertrag auch zukünftige Konten mit ein, damit muss nicht jedes neue Konto auch extra bevollmächtigt werden.
    • Zum Abruf muss auch ein sogenannter SB-Vertrag für das genutzte Verfahren („HBCI“ und/oder „Onlinebanking“) geschlossen werden. Auch dieser kann für „zukünftige Konten“ abgeschlossen werden.
    • Konten können in der Bank für einen Zugangsweg gezielt ausgeschlossen sein.

Userparameterdaten: So kontrollieren Sie die für Ihren Zugang gesetzten Rechte für Ihren FinTS/HBCI-Zugang

Profi cash – HBCI aktualisieren und Kontenzuordnung

 

  • Wenn das Konto angelegt ist, aber der Umsatzabrufjob fehlt: Unter „Datenübertragung“, „Joberstellung“, „Umsatzabfrage über HBCI“ zu diesem Konto anwählen.
  • In der Datenübertragung: Der UMS-Job ist da, es sind keine Umsätze im Abrufzeitraum vorhanden?
    Man kann den Abrufzeitraum erhöhen (Doppelklicken auf den UMS-Job zum Konto), indem man das Feld „Kontoauszüge ab“ zurückdatiert. Max. 2 Jahre sind bei Genossenschaftsbanken und FinTS/HBCI möglich. Wenn schon Umsätze vorhanden waren, wählen Sie als Abruftermin den letzten Umsatztag.
  • Konto ist (lange) umsatzlos:
    • Bei geeigneten Konten (Giro, Tagesgeld, Sparkonten). Für Bewegung sorgen: Einfach einen Euro oder mehr überweisen. Spenden Sie etwas. 😉
    • Man kann den Saldoabruf aktivieren in den Konteneinstellungen- Das Konto anwählen und als Kontokategorie oben „Konto allgemein (nur Saldenabruf)“ einstellen und „Speichern“.
letzte Änderung 02.11.2020, getestet mit Version 7.40

Über die Benutzerverwaltung in der VR-NetWorld Software kann man als User mit Adminrechten (Supervisor) die Bankverbindung am jeweiligen Konto um-/einstellen.

Es ist so z.B. auch möglich, über die Useranmeldung sehr komfortabel den gewünschten Zugang zu verwenden, also z.B. für zuhause den PIN und TAN-Zugang zu aktivieren und im Büro den HBCI-Chipkartenzugang. So entscheidet man einfach über die Auswahl des Users, welchen Zugang die VR-NetWorld Software nutzen soll.

Auf die gleiche Art kann man auch einen vorhandenen „Notfallzugang“, z.B. die HBCI-Signaturdatei aktivieren, wenn z.B. der Kartenleser nicht will oder das Mobiltelefon zuhause vergessen wurde. Voraussetzung sind in jedem Fall zwei aktiv nutzbare unterschiedliche Bankzugänge. Da viele Banken alte und ungenutzte Daten aus Sicherheitsgründen löschen, sollte man also diesen Wechsel mindestens einmal im Halbjahr durchführen.

Bevor Sie sich an die Arbeit machen: Bitte erstellen Sie in jedem Fall eine Datensicherung der aktuellen Datenbanken.

Ich beschreibe die Einstellung nur prinzipiell, Sie finden die Anlage von Benutzerzugängen auch im Handbuch beschrieben.

Die Benutzerverwaltung finden Sie unter „Stammdaten“, „Benutzer“.
Wenn Sie nur den Bankzugang für einen Benutzer wechseln wollen, benötigen Sie keinen neuen Benutzer.

Legen Sie ansonsten den Benutzer neu an.

 

Existiert der Benutzer schon oder wollen Sie den Bankzugang für den Supervisor ändern, dann wählen Sie den gewünschten Benutzer aus und klicken Sie auf „Berechtigungen bearbeiten“.

In diesem Assistenten können Sie für den Ausgewählten Benutzer die Konten UND die Bankverbindung zu einem Konto aktivieren.

 

 

Links können Sie den Haken setzen und damit das Konto „erlauben“ oder deaktivieren.

In der rechten Spalte sehen Sie die für diese Kontonummer zugeordnete Bankverbindung, also der Bankzugang. Wenn Sie rechts auf den Button mit den drei Punkten klicken, können Sie die Bankzugänge sehen und auswählen, die zu dieser Bank/Konto existieren. Wählen Sie den für diesen Benutzer gewünschten Bankzugang aus.

Wählen Sie der der Reihe nach jedes Konto an uns führen Sie den Assistenten bis zum Ende durch.

Danach ist der Bankzugang zugeordnet und sollte nutzbar sein.

Ich würde zum Test etwas „harmloses“ empfehlen, also z.B. zuerst den Abruf der Kontoumsatzdaten. In der Kontoliste gehen Sie beispielsweise mit der rechten Maustaste auf jedes Konto einzeln und wählen Sie im Kontextmenü „Aktualisieren“, damit Sie sehen können, ob ein Konto eventuell Probleme macht.

 

 

 

 

 

 

Es gibt eine neuere Seite der Anleitung:

VR-NetWorld Software: Datenbank wird durch einen anderen Anwender benutzt.

Damit nicht eine Datensicherung erstellt wird, während gerade noch die Datenbank geändert wird oder wenn gerade jemand anders eine Sicherung startet, erstellt die VR-NetWorld Software zur Sicherheit eine kleine Sperrdatei als „Signal“ für das Backuproutine.

Diese Datei heißt:

_LockDb1

und befindet sich an der Stelle der Datenbank, also bei lokalen Installationen meist hier: Benutzer\Öffentlich\Öffentliche Dokumente\VR-NetWorld\database
Aus dem Kommentar (Dank an Kati), hier der „englische Pfad“:

Die Datei stand unter C:\Users\Public\Documents\VR-NetWorld\database.

Wenn diese Datei vorhanden ist, ist es ein Signal, dass eine Datensicherung nicht sinnvoll ist, weil ja noch gearbeitet wird.

Jetzt kann es aber passieren, dass die Datensicherung z.B. abstürzt oder sogar bewusst unterbrochen wurde und die Lock-Datei wurde nicht mehr gelöscht. Man erhält bei jedem Versuch dann die Fehlermeldung:

Die Sicherung ist nicht möglich.
Die Datenbank wird möglicherweise von einem anderen Client genutzt.

Damit die Sicherungen wieder zuverlässig funktionieren, sollte man jeden VR-NetWorld Rechner (bei Netzwerkinstallationen) zur Sicherheit einmal neu starten und dann die Lock-Datei löschen. Suchen Sie diese einfach über die Lupe und entfernen Sie die Datei. Starten Sie bitte vorher aber nicht die VR-NetWorld Software und beenden Sie ggf. die Hinweise zu fälligen Buchungen.

Die Datenbankbereinigung der VR-NetWorld Software dient unter anderem dazu, die Datenbank aufzuräumen und gleichzeitig wird eine Prüfung der Datenkonsistenz durchgeführt.

Zusätzlicher Effekt: Speicher wird freigeben
Je nach Datenbanktyp werden gelöschte Datensätze nur ausgetragen, die Datenbank wächst kontinuierlich an. Durch die Bereinigung kann Speicher also wieder freigegeben werden.

Achten Sie darauf, dass Sie im richtigen Mandanten, also auch mit der richtigen Datenbank angemeldet sind und dass Sie Supervisor-Rechte haben.

Erstellen Sie in jedem Fall vorher eine frische Datensicherung (links unter dem VR-Symbol).

Das Menü finden Sie unter „Stammdaten“, „Datenbestände“.

Hier finden Sie die dem gestartetem System bekannten Datenbanken.

Nur im angemeldetem Bestand kann die Datenbank bereinigt werden, klicken Sie dazu auf „Datenbank bereinigen“.

 

Je nach Größe des Datenbestandes und Geschwindigkeit Ihres Systems kann die Bearbeitung etwas dauern. Anschließend sollten sie einen Status erhalten.

 

letzte Änderung 12.01.2021

Es immer wieder zu Nachfragen, wenn Dateien mit abgelaufenem Ausführungstermin abgelehnt werden. Gemeint ist nicht das Erstelldatum der Datei, das darf uralt sein, sondern ein explizit angeforderter Ausführungstermin, das Feld „Requested Execution Date“, kurz im Feld: <ReqdExctnDt>

Wenn dieses abgelaufen ist, wird die Datei nicht mehr ausgeführt, der Termin ist ja nicht mehr zu erreichen. Es muss also im Datensatz ein Termin zu heute in der in der Zukunft sein oder, wenn „immer sofort fällig“ gewünscht ist, dann setzt man das Datum auf den 01.01.1999 für das Onlinebanking/FinTS. Für EBICS gilt das nicht, hier darf das genau nicht gemacht werden.

Das Feld im Datensatz sieht dann so aus:
<ReqdExctnDt>1999-01-01</ReqdExctnDt>

Das bedeutet, dass Programme, die die Buchungs-Datei anhand der FinTS-Regeln generieren, für EBICS keine wirklich geeignete Datei erzeugen. Ändern Sie dann das Datum mit einem Editor ab (z.B. Notepad++ oder den editor), verwenden Sie dafür keinesfalls Word oder Excel, damit zerstören Sie meist die Datei.

Datum zu spät?

Sie können mit der oben beschriebenen Methode auch das Einzugsdatum einer Buchungsdatei anpassen, z.B. wenn der Ausführungstermin des Lastschrifteinzugs abgelaufen ist. Das Datum wird „rückwärts“ geschrieben, also JJJJ-MM-TT.

BankX von Application Systems Heidelberg (ASH) fällt vereinzelt durch ein merkwürdiges Verhalten auf, bei dem aus scheinbar heiterem Himmel plötzlich das Signaturdatei-Verfahren nicht mehr funktioniert.

Die mir in diesem Zusammenhang bekannte Fehlermeldung bedeutet, dass der Bankschlüssel nicht abgerufen werden kann oder nicht vorliegt.

In der Einstellung des Bankzuganges ist dann auch ein falsches Sicherheitsprofil RAH-10 angegeben, das unser Rechenzentrum gar nicht anbietet.

Ich kann nur vermuten, dass die Umstellungsmaßnahmen anderer Banken (Commerzbank) hier seitens der Software fehlinterpretiert wurde.

 

Steht hier im Feld Sicherheitsprofil RAH-10 statt RDH-10, dann ist das falsch.

Notieren Sie sich die Benutzerkennung, die VR-Kennung oder der VR-Netkey (oder Alias) ist nicht nötig.

In Verdacht habe ich den Profilwechsel, der offensichtlich auch bei ungeeigneten Zugängen angeboten wird, der untere Button also.

Abhilfe und Reparatur:

Wie immer gilt zuerst: Backup erstellen, löschen Sie dann den defekten Bankzugang.

Der Bankzugang muss dann neu eingerichtet werden, dabei hat BankX eine weitere Eigenart, die ich nicht von anderen Programmen kenne: Die Benutzerkennung (672…) wird nicht aus der Datei eingelesen, sondern muss eingetragen werden.

Bitte beachten:
Nicht eine neue Signaturdatei auswählen, sondern die vorhandene verwenden. Die Erzeugung einer neuen Datei geht schief, sofern nicht die Bank (unnötigerweise) in ihrer Verzweifelung eh einen neuen Zugang mit neuer Benutzerkennung eingerichtet hat. Dann muss aber auch eine aufwändige Schlüsseleinreichung mit unterschriebenem INI-Brief und Freischaltung in der Bank erfolgen.


Ein herzliches Dankeschön an meinen Kunden, dass ich die Bilder verwenden darf.

Unter Umständen kann es auch zur Anzeige doppelter Umsätze kommen,  wenn sich die Buchungsdaten beim Abruf ändern. Differenzumsätze können und müssen auftreten, wenn Saldo und Umsatzdaten nicht plausibel sind, z.B. bei Lücken oder eben auch bei vermeintlich doppelten Daten.

Das Problem tritt anscheinend beim Abholen von Umsätze im CAMT-Format auf, wenn Buchungen und Umsatzdaten nach dem Tagesabschluss verarbeitet werden. Es ist also kein Fehler in Profi cash sondern ein Fehler im Rechenzentrum. Es ist zwar lächerlich, aber nach 20.00 Uhr den Umsatzabruf nicht mehr durchzuführen, umgeht den Fehler.

In Profi cash „repariert“ man die Umsatzdarstellung so (Kurzform):

  • frische Datensicherung in allen (!) Firmen erstellen
  • Umstellung des Kontos auf MT940-Format
  • wpc.ini Datei bearbeiten um das Löschen von Umsatzdaten zu erzwingen: umsloeschen=1
  • Profi cash beenden und neu starten
  • Umsatzabruf rückdatieren auf einen Tag mit Umsätzen vor den fehlerhaften Daten
  • Ausführen
  • wpc.ini Datei zurückstellen: umsloeschen=1 und CAMT-Format neu einstellen

Hier die „große“ Anleitung:

Die wpc.ini-Datei ist für den profi cash master direkt zu erreichen, ansonsten muss man diese über Windows-Mitteln editieren (im Explorer Suchen, mit notepad bearbeiten)

Das Format der Umsatzdaten stellt man im Menü Stammdaten, Konten Auftraggeber auf MT940 um (Haken bei CAMT entfernen und Speichern).

Erreichbar ist die wpc.ini für den master über „Stammdaten“, „Firmenkonfiguration“

Button „WPC.ini-Datei bearbeiten“ anwählen.

Eintrag „umsloeschen“ suchen, wenn er nicht vorhanden ist, einfach ergänzen. umsloeschen=1 aktiviert die Funktion.

 

Editor beenden und Speichern bestätigen. Sollte eine Fehlermeldung auftauchen, dann kontrollieren, ob die Änderungen durchgeführt wurden, ggf. muss eine berechtigte Person (Admin) die Änderungen vornehmen.

Profi cash beenden und neu starten.

In der Datenübertragung (Blitz oder Tagesgeschäft)

 

Den Umsatzjob zum Konto anwählen (Auftragsart UMS) und mit Doppelklick bearbeiten (oder Button „Bearbeiten“).

Zurückdatieren min. auf ein Datum vor dem doppelten Umsatz an dem auch Umsätze gebucht wurden…

und speichern.

Dann den Auftrag ausführen, also Umsatzdaten abholen und kontrollieren, ob alles einwandfrei läuft.

Ich würde danach die Einstellungen rückgängig machen, also umsloeschen auf 0 zurücksetzen und CAMT wieder aktivieren (wg. Umlauten).

letzte Änderungen: 14.11.2020
#VRNWDA

Diese Seite will wie viele andere Seiten hier keine komplette Anleitung dazu liefern (nutzen Sie das Handbuch), sondern nur einige Grundlagen und Orientierung vermitteln, so dass auch Hilfeleistende ohne Fernwartungszugang eine Ahnung von den Menüs haben. Dazu kommen einige Besonderheiten, die bei Problemen eine Rolle spielen können.

In der VR-NetWorld Software können Sie die Daueraufträge verwalten, ändern und löschen.

Dazu klicken Sie in der Baumansicht (wenn diese deaktiviert ist, können Sie unter „Extras“ die Ansicht wieder aktivieren) mit der rechten Maustaste auf das Konto und wählen Sie im Kontextmenü „Auftragsbestand abrufen“ an.

Baumansicht aktivieren

Klicken Sie in die Menüzeile auf Extras.

Aktivieren Sie die Baumansicht, links am Rand ist die Baumansicht zu finden.

Besonders wenn man einen breiten Bildschirm hat, ist es meiner Meinung nach sehr sinnvoll, die Einstellung „festzupinnen“, dann verschwindet die Baumansicht nicht mehr nach links.

 

Danach wird Ihnen im Datenbereich der Dauerauftrag angezeigt.

 

Fehlt die Funktion oder z.B. die Berechtigung zum Löschen eines Auftrages, dann kann dies unter (sehr seltenen) Umständen an einer Einschränkung Ihres Bankzuganges liegen oder der sogenannte Geschäftsvorfall ist im Programm generell abgeschaltet worden. Dies wurde früher häufig gemacht, damit nicht bei jedem Abruf zeitraubende Datenaktualisierungen erfolgen.

Fehlen Bankberechtigungen, dann könnnen Sie diese so kontrollieren: Wählen Sie „Stammdaten“, Bankverbindungen“ an und dort klicken Sie doppelt auf Ihre Bankverbindung. Im linken Menü wählen Sie dann „Userparameterdaten anzeigen“ aus und rechts können Sie unter „Geschäftsvorfälle“ Ihre Berechtigungen am Konto kontrollieren.

Sie müssen für Ihr Konto die folgenden Auftragsarten sehen.

 

In den Kontoeinstellungen der Software:

Wählen Sie über das Kontextmenü (siehe oben) dazu „Konto bearbeiten“ und dann „Geschäftsvorfälle“. In der Rubrik „terminierte Dauerüberweisungen (SEPA) können Sie die fehlenden Funktionen dann aktivieren. Die FinTS/HBCI-Auftragsarten HKCD…

Aktualisieren Sie den Bestand wie oben beschrieben.

 

Wiederholen Sie dies ggf. bei jedem Konto unter dem Sie Daueraufträge führen.

 

Die Bearbeitung können Sie dann beispielsweise mit Doppelklick starten.

Wählen Sie dann aus, was Sie tun möchten, z.B. Löschen oder Ändern.

 

Manche Aufträge können unter Umständen nicht geändert werden, hier kann es einige Gründe geben, die das verhindern können. Z.B. muss im neuen Banksystem ein Auftrag erst einmal ausgeführt worden sein, bevor er erneut geändert werden kann.

Daher hilft oft folgender einfacher „Trick“:

Kopie erstellen, diese anpassen und später als neuer Auftrag einreichen. Den Ursprungsauftrag löschen.

Mehr zu Problemen bei der Änderung der Terminierung eines bankverwalteten Dauerauftrages


Fehlermeldung: „Der Auftrag liegt in der Vergangenheit“

Beim Ändern wählen Sie den gewünschten Turnus an, auch wenn dieser korrekt ist. Dann klicken Sie auch den Tag an, auch wenn der nicht geändert werden soll. Das Feld „Ausführen ab“ ignorieren Sie dabei, Speichern den Datensatz und senden die Auftragsänderung ab.