letzte Änderung 16.11.2020

Diese Anleitung ist noch nicht komplett und für Fortgeschrittene gedacht, bitte holen Sie sich ggf. Hilfe bei Ihrem Lizenzgeber oder Ihrem IT-Menschen, wenn Sie unsicher sind. Sie ist auch nicht im Detail getestet, löschen Sie bitte daher keine Daten ohne vorherige Datensicherung/Backup!

Die Fehlermeldung trat heute bei mir an zwei Installationen auf, bei der die Rechte der Software nicht sauber gesetzt waren. Das Programm war in einem Fall einfach kopiert worden, in einem anderen Fall war die Software mit erweiterten Adminrechten installiert, der Zugriff war anscheinend früher im “Kompatibilitätsmodus” von Windows gesetzt worden und war nun nicht mehr aktiv.

Damit können Fehler bei der  Datenrücksicherung und beim Zugriff auftreten, weil der Vollzugriff auf die Datenbank verwehrt wird.

Der weitere Text der Fehlermeldung lautet “Connect ist fehlgeschlagen”.

Lesen Sie die Pfadangeb in der Fehlermeldung und prüfen Sie, ob diese eine Datenbank beinhalten. Erstellen Sie zur Sicherheit ein Backup des darüberliegenden Ordners.

Da man mit “Rechten nicht spielt” – das gilt nicht nur für die Politik sondern auch für die Userrechte des Betriebssystems – muss man dem Problem umsichtig begegnen. Es sollte nicht Usus werden, Probleme mit den Rechten mit der Holzhammermethode (viel hilft viel!) zu begegnen. Besser ist daher eine De- und Neuinstallation NACH Erstellung einer frischen Datensicherung.

Die Datensicherung muss man allerdings mit den nötigen Userrechten einstellen. Klicken Sie dazu mit der rechten Maustaste auf das VR-NetWorld ICON und wählen Sie im Kontextmenü “Eigenschaften” ganz unten aus.

Unter der Karteikarte “Kompatibilität” können Sie den Haken vor “Programm als Administrator ausführen” setzen.

Starten Sie nun die Software und erstellen Sie eine frische Datensicherung. Speichern Sie diese in einem Ordner, der für alle Windows-Nutzer gleich gut erreichbar ist.

Kontrollieren Sie dabei unbedingt die Hinweise bei der Datensicherung, damit nicht Fehlermeldungen übersehen werden!

Deinstallieren Sie dann die Software und installieren Sie sie anschließend neu.

Wählen Sie nach dem Neustart das “Wiederherstellen” an und achten Sie nach der Rücksicherung beim Neustart darauf, dass Sie ggf. den richtigen Mandanten auswählen.

Testen Sie die Bankzugänge.

Fehlertext: Die Eintragung der Signatur ist fehlgeschlagen

Dieser Fehler scheint sich auf fehlerhafte Chipkarten zu beziehen, kann aber auch bei der Verwendung der Signaturdatei auftreten und führt dabei leider hier völlig in die Irre, weil die Hilfeangabe von einer Sperrung einer Karte spricht.

Im konkreten Fall war dies eine defekte HBCI-Datei, die von sfirm nicht mehr gelesen werden konnte. Eine Karte ist nicht betroffen und die Hilfe passt dazu einfach nicht. Ein neuer Zugang war auch nicht nötig, denn es ist ja bankseitig nichts gesperrt.

Wenn eine funktionsfähige Backup-Datei vorhanden ist (meist 4 KB groß), kann man mit etwas Glück den Zugang innerhalb von einer Minute lauffähig machen. Dazu die defekte Schlüsseldatei (Endung siz) umbennen, so dass sie nicht mehr im Weg ist. (Ich empfehle, sie nicht zu löschen. Wenn die Ursache ein defekter Speicher ist, sollte sie besser einfach als Datenleiche bestehen bleiben.)

Die Backupdatei kopieren und einfügen und sie dann genauso benennen, wie die ursprüngliche Signaturdatei. Die Windows-Meldung, dass die Datei nun unbrauchbar werden könnte, kann man getrost ignorieren. Danach würde ich einen Synchronisierung des Zugangs durchführen (Aus dem Gedächtnis: links im Menü auf Stammdaten, HBCI, Eintrag markieren und auf “Ändern” gehen, dort den Button anklicken).

letzte Änderung 02.11.2020, getestet mit Version 7.40

Über die Benutzerverwaltung in der VR-NetWorld Software kann man als User mit Adminrechten (Supervisor) die Bankverbindung am jeweiligen Konto um-/einstellen.

Es ist so z.B. auch möglich, über die Useranmeldung sehr komfortabel den gewünschten Zugang zu verwenden, also z.B. für zuhause den PIN und TAN-Zugang zu aktivieren und im Büro den HBCI-Chipkartenzugang. So entscheidet man einfach über die Auswahl des Users, welchen Zugang die VR-NetWorld Software nutzen soll.

Auf die gleiche Art kann man auch einen vorhandenen “Notfallzugang”, z.B. die HBCI-Signaturdatei aktivieren, wenn z.B. der Kartenleser nicht will oder das Mobiltelefon zuhause vergessen wurde. Voraussetzung sind in jedem Fall zwei aktiv nutzbare unterschiedliche Bankzugänge. Da viele Banken alte und ungenutzte Daten aus Sicherheitsgründen löschen, sollte man also diesen Wechsel mindestens einmal im Halbjahr durchführen.

Bevor Sie sich an die Arbeit machen: Bitte erstellen Sie in jedem Fall eine Datensicherung der aktuellen Datenbanken.

Ich beschreibe die Einstellung nur prinzipiell, Sie finden die Anlage von Benutzerzugängen auch im Handbuch beschrieben.

Die Benutzerverwaltung finden Sie unter “Stammdaten”, “Benutzer”.
Wenn Sie nur den Bankzugang für einen Benutzer wechseln wollen, benötigen Sie keinen neuen Benutzer.

Legen Sie ansonsten den Benutzer neu an.

 

Existiert der Benutzer schon oder wollen Sie den Bankzugang für den Supervisor ändern, dann wählen Sie den gewünschten Benutzer aus und klicken Sie auf “Berechtigungen bearbeiten”.

In diesem Assistenten können Sie für den Ausgewählten Benutzer die Konten UND die Bankverbindung zu einem Konto aktivieren.

 

 

Links können Sie den Haken setzen und damit das Konto “erlauben” oder deaktivieren.

In der rechten Spalte sehen Sie die für diese Kontonummer zugeordnete Bankverbindung, also der Bankzugang. Wenn Sie rechts auf den Button mit den drei Punkten klicken, können Sie die Bankzugänge sehen und auswählen, die zu dieser Bank/Konto existieren. Wählen Sie den für diesen Benutzer gewünschten Bankzugang aus.

Wählen Sie der der Reihe nach jedes Konto an uns führen Sie den Assistenten bis zum Ende durch.

Danach ist der Bankzugang zugeordnet und sollte nutzbar sein.

Ich würde zum Test etwas “harmloses” empfehlen, also z.B. zuerst den Abruf der Kontoumsatzdaten. In der Kontoliste gehen Sie beispielsweise mit der rechten Maustaste auf jedes Konto einzeln und wählen Sie im Kontextmenü “Aktualisieren”, damit Sie sehen können, ob ein Konto eventuell Probleme macht.

 

 

 

 

 

 

Alte Versionen von SFIRM, Starmoney, Profi cash und VR-NetWorld Software benötigen spätestens seit Mitte Oktober ein Update ihres Zertifikatsspeichers, um sich mit den Servern der Fiducia & GAD-IT AG verbinden zu können.

Betroffen sind Starmoney Business 8 und alle Versionen Starmoney 11, die seit April 2020 keinen Support mehr erhalten.

externer Link zur Starmoney Hilfeseite

Profi cash sollte eh bereits auf die jew. neueste Version aktualisiert worden sein.

Damit nicht eine Datensicherung erstellt wird, während gerade noch die Datenbank geändert wird oder wenn gerade jemand anders eine Sicherung startet, erstellt die VR-NetWorld Software zur Sicherheit eine kleine Sperrdatei als “Signal” für das Backuproutine.

Diese Datei heißt:

_LockDb1

und befindet sich an der Stelle der Datenbank, also bei lokalen Installationen meist hier: Benutzer\Öffentlich\Öffentliche Dokumente\VR-NetWorld\database

Wenn diese Datei vorhanden ist, ist es ein Signal, dass eine Datensicherung nicht sinnvoll ist, weil ja noch gearbeitet wird.

Jetzt kann es aber passieren, dass die Datensicherung z.B. abstürzt oder sogar bewusst unterbrochen wurde und die Lock-Datei wurde nicht mehr gelöscht. Man erhält bei jedem Versuch dann die Fehlermeldung:

Die Sicherung ist nicht möglich.
Die Datenbank wird möglicherweise von einem anderen Client genutzt.

Damit die Sicherungen wieder zuverlässig funktionieren, sollte man jeden VR-NetWorld Rechner (bei Netzwerkinstallationen) zur Sicherheit einmal neu starten und dann die Lock-Datei löschen. Suchen Sie diese einfach über die Lupe und entfernen Sie die Datei. Starten Sie bitte vorher aber nicht die VR-NetWorld Software und beenden Sie ggf. die Hinweise zu fälligen Buchungen.

Die Version 8 ist veröffentlicht, aber die neue Version enthält aktuell noch den einen oder andern Fehler, so dass einige noch die  Version 7 zur Installation benötigen.

Achtung: Ich verlinke den Download aus Sicherheitsgründen nicht direkt. Kopieren Sie den Link in den Browser (markieren, STRG-C und einfügen). Sie können die Serververschlüsselung prüfen, indem Sie nur die Serveradresse bis zum .de eingeben.

Trotzdem: Die Version 7 wird nicht mehr weiter entwickelt, über kurz oder lang muss man umstellen oder die Software gleich ganz wechseln. Die Version 8 läuft in vielen Teilen auch spürbar schneller und wird auch weiter verbessert werden.  Die neueste Version (Build 37) bereinigt einige Fehler.

Die “normale” Installationsversion:

https://vrnetworldsoftware.fiducia.de/vrntest/download/download_7_exe.php

 

Die “mobile” Version läuft auch von USB-Sticks und anderen Orten:

https://vrnetworldsoftware.fiducia.de/vrntest/download/download_7_mobil.php

 

Beide sind Vollversionen, bzw. sie werden durch die Lizenznummer zur Vollversion.

 

Die Datenbankbereinigung der VR-NetWorld Software dient unter anderem dazu, die Datenbank aufzuräumen und gleichzeitig wird eine Prüfung der Datenkonsistenz durchgeführt.

Zusätzlicher Effekt: Speicher wird freigeben
Je nach Datenbanktyp werden gelöschte Datensätze nur ausgetragen, die Datenbank wächst kontinuierlich an. Durch die Bereinigung kann Speicher also wieder freigegeben werden.

Achten Sie darauf, dass Sie im richtigen Mandanten, also auch mit der richtigen Datenbank angemeldet sind und dass Sie Supervisor-Rechte haben.

Erstellen Sie in jedem Fall vorher eine frische Datensicherung (links unter dem VR-Symbol).

Das Menü finden Sie unter “Stammdaten”, “Datenbestände”.

Hier finden Sie die dem gestartetem System bekannten Datenbanken.

Nur im angemeldetem Bestand kann die Datenbank bereinigt werden, klicken Sie dazu auf “Datenbank bereinigen”.

 

Je nach Größe des Datenbestandes und Geschwindigkeit Ihres Systems kann die Bearbeitung etwas dauern. Anschließend sollten sie einen Status erhalten.

 

Profi cash kann abgeholte Umsätze automatisch in einem Ordner ablegen.

Bei Banken, die CAMT (XML-Format) und MT940 (STA)-Daten liefern können, kann man das Format vorher auswählen.

Den Ablageort kann man in der Firmenkonfiguration einstellen. Das Menü ist unter “Stammdaten” zu finden. Hier die Einstellung für Version 11.x

Klicken Sie auf den Button CAMT / DATEV Mt940-Ausgabe:

Wählen Sie das gewünschte Format aus und stellen Sie den Pfad wie gewünscht ein. Achten Sie ggf. darauf, dass die User Zugriffsrechte auf diesen Pfad haben.

Am Konto müssen Sie noch das Format einstellen und speichern. Standard ist MT940, CAMT kann man aktivieren.

Klicken Sie anschließend auf “Speichern”.

Im Datenübertragungsmenü (grüner Blitz) ändert sich dann die Abrufart, sichtbar am (C).

Nach dem Ausführen sind die Daten im eingestellten Pfad zu finden.

Achtung:
FinTS/HBCI ruft Umsatzdaten bis zum aktuellen Zeitpunkt überlappend ab. Es können also Umsatzdoubletten auftreten, in der Nachverarbeitung muss dies beachtet werden.

Ist das nicht möglich, empfehle ich den manuellen Export unter Datei und auschließlich den Export abgeschlossener Tage, also maximal bis gestern. Ggf. sollte man den manuell exportierten Zeitraum notieren.

Falls das ein Problem ist:
Mit EBICS tritt dies nicht auf, das Format ist dann unter CAMT auch nicht CAMT52, sondern CAMT53. Die Tagesumsätze werden vom Bankrechner tagesgenau erzeugt.

Leider kommt es immer wieder zu Nachfragen, wenn Dateien mit abgelaufenem Ausführungstermin abgelehnt werden. Gemeint ist nicht das Erstelldatum der Datei, das darf uralt sein, sondern ein explizit angeforderter Ausführungstermin, das Feld “Requested Executin Date”, kurz im Feld: <ReqdExctnDt>

Wenn dieses abgelaufen ist, wird die Datei nicht mehr ausgeführt, der Termin ist ja nicht mehr zu erreichen. Es muss also im Datensatz ein Termin zu heute in der in der Zukunft sein oder, wenn “immer sofort fällig” gewünscht ist, dann setzt man das Datum auf den 01.01.1999 für das Onlinebanking.

Das Feld im Datensatz sieht dann so aus:
<ReqdExctnDt>1999-01-01</ReqdExctnDt>

Aktualisiert sich ein Konto nicht mehr, fehlt häufig einfach der dazugehörige Umsatzjob für FinTS/HBCI.

Der Auftrag zur Abholung der Daten geht schon mal verloren, wenn man im Überschwang beim Aufräumen zu viel gelöscht hat oder wenn man einen Zahlungsjob löschen wollte und zu viel markiert war.

Den Job legt man über “Tagesgeschäft”, “Joberstellung”, “Umsatzabfrage über HBCI” einfach neu an.

Im nachfolgenden Menü muss man das Konto auswählen, darüber hinaus kann man noch einstellen, wie weit zurück der Abruf erfolgen soll. Es sollte “überlappend” sein, damit man keine Umsatzlücken hat.

Anschließend überträgt man die Daten in der Datenübertragung wieder.