letzte Änderung: 20.11.2023

Hier finden Sie eine Anleitung, wie Sie das Tool Chipcard Master zum Entsperren der Karte verwenden können.

https://vrkennung.de/hbci-karte-pin-entsperren-mit-dem-chipcard-master/

 

20.11.2023: Ob die folgende Anleitung noch funktioniert, weiß ich leider aktuell nicht. Ich würde es eher mit dem Chipcard Master probieren.

Das Menü für die Onlinebanking-Karte (VR-NetWorld card) für das klassische HBCI-Verfahren mit USB-Kartenleser finden Sie unter „Stammdaten“, „Bankverbindungen“.

Wählen Sie den Kontakt (3) mit der rechten Maustaste an und klicken Sie „Bearbeiten“ an. Nach der PIN-Abfrage, sofern diese noch möglich ist, kommen Sie in das Bearbeitungsfenster. Wählen Sie „Sicherheitsmedium“ aus.

Hier können Sie die PIN ändern, das Medium wechseln oder auch die Karte mit der PUK wieder entsperren.

 


Falls der Kartenleser nicht richtig will, können Sie diesen unter „Extras“, „Kartenleser“ auswählen.

 

Beim abweichenden Sm@rtTAN USB-Verfahren muss die Karte zwingend gesteckt sein (die Spezifikation schreibt das vor).

Hier hatte ich die Karte nicht gesteckt:

Ihre EBICS-Datei ist defekt und Sie haben leider kein Backup mehr?

Ihr Passwort funktioniert nicht mehr?

Lassen Sie sich in der Bank zurücksetzen und initialisieren Sie sich neu. Besorgen Sie sich ggf. einen neuen Stick, falls der alte defekt ist. Ich empfehle gerne auch die Chipkarte, die unter Profi cash sehr gut zu nutzen ist.

Achtung: Dies muss für alle Banken gemacht werden, wenn die Sicherheitsdatei bei mehreren Banken genutzt wird!

Melden Sie sich mit dem richtigen Benutzer in Profi cash an, der Master wird nicht benötigt, die Schlüsselverwaltung ist Sache des/der jew. Teilnehmer/in.

Unter Stammdaten, EBICS-Schlüsselverwaltung finden Sie Dateiverwaltung.

Prüfen Sie gerade bei einem neuen Stick den Pfad, wo die neue Signaturdatei abgelegt werden soll (1). Klicken Sie ggf. auf die drei Punkte rechts und wählen Sie Ihren Wechseldatenträger an.

Mit „Sicherheitsdatei neu erstellen“ erzeugen Sie eine Datei. Sie werden mit einem Sicherheitshinweis gewarnt, denn danach ist der alte Zugang nicht mehr nutzbar.

Lassen Sie sich führen, vergeben Sie ein neues Passwort.

Mit „EBICS-Zugang initialisieren“ werden anschließend die öffentliche Schlüssel zum Bankrechner übertragen. Schalten Sie vorher den Drucker an, denn die unterschriebenen Ini-Briefe müssen Sie an die Bank senden (bei einigen geht faxen, bei der GLS-Bank wäre die Faxdurchwahl -5137).

 

Über die Bankparameterdaten (BPD) erfahren Zahlungsverkehrsprogramme, wie sie mit den Bankservern kommunizieren können und welche Geschäftsvorfälle die Bank unterstützt. Manchmal kann es sinnvoll sein, diese Datei gezielt zu löschen und mit einem neuen Bankzugang neu einzulesen.

Bevor Sie Daten löschen gilt: Immer eine frische Datensicherung (Backup) erstellen!

 

Wählen Sie dann „Extras“ und „Bankparameterdaten (BPD) an.

 

Wählen Sie den betreffenden Datensatz aus und löschen Sie den Eintrag.

Der Sicherheitshinweis ist wichtig, sofern die Bank die Internetadresse nicht korrekt überträgt. Meines Wissens ist das bei keiner Genossenschaftsbank relevant. Ggf. haben Sie aber die oben frisch erstellte Datensicherung in Petto…

 

 

>>Synchronisieren Sie anschließend Ihren Bankzugang neu.

Im Banksystem der Genossenschaftsbanken werden die elektronischen Kontoauszüge zumindest nach der Systemumstellung automatisch zu einem festen Zeitpunkt erstellt. Die Bestellung „auf Anforderung“ ist nicht mehr möglich.

Die Vorteile überwiegen deutlich die Nachteile: Das System kümmert sich selbst um die Anlieferung, niemand kann eine Auszugserstellung „verschlafen“, so dass es zu Zwangsauszügen kommt. Üblicherweise dienen die PDF-Belege der Archivierung  und Kontrolle. Arbeiten sollte man damit nicht mehr müssen.

Die Auszüge bleiben im Postfach / Archiv min. 10 Jahre erhalten und können von dazu Berechtigten auch später noch abgerufen werden.

Beim Abholen ändert sich das Vorgehen zum Tel etwas, weil der jeweilige Auszug ja bereits erstellt wurde. Für Zahlungsverkehrsprogramme sind die Auszüge daher nach der Systemumstellung (GLS Bank seit Juli 2019) historische Kontoauszüge.

Gehen Sie über „Kontoinformationen“ und „Elektronischer Kontoauszug“ in das Menü.

Sie sehen die Kontenliste ..

und über „Aktualisieren“ rufen Sie den Bestand ab.

Markieren Sie oben das gewünschte Konto.

Historischer Abruf:

Mit dem Haken am unteren Rand „Historischer Abruf“ und Eintragen der Auszugsnummer (und Jahr) wählen Sie ggf. den nächsten Auszug aus.

Mit „weiter“ holen Sie den Auszug ab.


Fehlt das Menü, dann schauen Sie unter „Extras“, „Optionen“ in die Karteikarte „Kontoumsätze“. Ist der Haken gesetzt, ist das Menü ausgeblendet.

In der VR-NetWorld Software gibt es unterschiedliche Stellen, um elektronischen Kontoauszüge abzuholen und auch um diese Funktionen ein- und auszuschalten.

Sehr wichtig: Bei dem Begriff „Kontoauszüge“ geht es in diesem Zusammenhang um PDF-Dateien, die den klassischen und veralteten Papierauszug ersetzten, nicht um die Umsatzdaten, die man sowieso in der Software verwalten kann.

Grundeinstellungen:

Die Programmeinstellungen (als Supervisor anmelden) stellen Sie unter „Extras“ und „Einstellungen bearbeiten“ um.

Unter „Aufträge“, „Aktualisierung“ können Sie das Verhalten einstellen. Wenn Auszüge eh nur einmal am Tag von der Bank eingestellt werden, kostet die Aktivierung „bei jeder Transaktion“ nur unnötig Zeit.

Unter den „Geschäftsvorfällen“, „Kontoinformation“ und Haken bei „Kontoauszüge“ aktivieren Sie generell die Nutzung.

Bestätigen Sie mit OK.

Zu den jeweiligen Kontoeinstellungen (Aktivieren Sie ggf. die Baumansicht unter Extras) gelangen Sie am einfachsten über das Kontextmenü. Klicken Sie dazu mit der rechten Maustaste auf Ihr Konto (Ordnersymbol) ..

…und wählen Sie „Konto bearbeiten“ im Menü.

In der aktuellen Version können Sie das Abrufverhalten einstellen. In der Regel bietet sich der automatische Abruf durchaus an. Denn die Kontoauszüge werden nicht mehr „auf Anforderung“ erstellt, sondern durch das Banksystem mit einem festen Zyklus, üblicherweise täglich, wöchentlich oder monatlich generiert. Sie können dadurch nicht mehr verloren gehen, sondern bleiben im Archiv im Onlinebanking (per Browser erreichbar) und sind „historisch abrufbar“ für alle Bevollmächtigten, die die nötige Berechtigung haben.

Unter „Geschäftsvorfälle“ aktivieren Sie die „Übersicht Kontoauszüge anfordern“ und ggf. die „Kontoauszug Empfangsquittung“. Dies ist bei einigen Banken nötig. Bei den meisten Banken gilt der Abruf bereits als quittiert.

In der Baumstruktur können Sie im Kontexmeü der „Kontoauszüge“ am jew. Konto noch zusätzliche Funktionen erreichen. So ist es z.B. möglich, alte Auszüge, die in der VR-NetWorld Software fehlen, nachträglich in die Datenbank zu integrieren (Kontoauszug importieren). Auch durch Scans kann man so die Daten komplettieren.

 

Fehlerquellen:

Fehlt Ihnen die Funktion nach allen Aktivierungen an einem Konto, synchronisieren Sie bitte den Bankzugang. Achtung: Hat die Bank Änderungen durchgeführt, kann es bis zu 30 Minuten dauern, bis diese über die Berechtigungssteuerung (UserParameterDaten=UPD) verfügbar sind.

So synchronisieren Sie den Bankzugang


Alte, nicht mehr erreichbare Auszüge können das Abholen aller neuen Auszüge blockieren.

Kontrollieren Sie die Liste im Postausgang und prüfen Sie dort, ob der Eintrag nicht mehr verfügbar ist. Ist ein „kaputter“ Abholauftrag im Ausgang, blockiert dieser den Prozess.

Löschen Sie (nach einer Datensicherung) in der Liste der Auszüge diesen defekten Kontoauszug und versuchen Sie es dann erneut. Markieren Sie dazu die Zeile mit der rechten Maustaste und klicken Sie auf „löschen“.


 

Unter Extras, Einstellungen finden Sie den Speicherort der Auszüge:


Speicherprobleme

VR-NetWorld Software: PDF-Kontoauszüge können nicht gespeichert werden


Weitere Tipps:

VR-NetWorld Software: elektronische Kontoauszüge (pdf) monatlich erstellen

Für den TAN-Zugang müssen im Banksystem und in der verwendeten Software die gleiche TAN-Bezeichnung eingegeben werden. Im Banksystem muss aber dazu auch eine Bezeichnung eingetragen sein, sonst kommt es zum Fehler:

9999 Fehler: LIST_NO_CHALLENGE_CREATED
9370 Herausgebersignatur für für bezogenen Benutzer fehlt

Hier ist also eine Eingabe ins Banksystem nötig.

Die TAN-Medienbezeichnung kann nach der Erfassug mit gültigen Zugangsdaten (VR-NetKey oder Alias und PIN) abgerufen werden. Ob diese Funktion allerdings von allen Programmen unterstützt wird, bezweifel ich gerade.

Suchwort: #VRNWsync

Beim „Synchronisieren“ wird der Bankzugang mit dem Banksystem abgeglichen. Die Software lernt dadurch neue Berechtigungen und Freigaben kennen.

Klicken Sie auf „Stammdaten“ (1), dann auf „Bankverbindungen“ (2).

Klicken Sie mit der rechten Maustaste (für Rechtshänder) auf den Bankkontakt, den Sie aktualisieren wollen.

Es öffnet sich das sogenannte „Kontextmenü“. Wählen Sie hier „Synchronisieren“ aus und lassen Sie sich durch den Assistenten führen.


Konten kontrollieren

Synchronisieren Sie Ihren Bankzugang, wie oben beschrieben. Achtung: Je nach Auslastung der Bankrechner können Änderungen und Freischaltungen durchaus einige Zeit dauern.

Welche Konten mit dem Zugang erreichbar sind, können Sie so kontrollieren: Klicken Sie den Bankzugang doppelt an oder wählen Sie „Bearbeiten“ im Kontextmenü aus.

Die Userparameter zeigen Ihnen, welche Konten und welche Rechte Sie haben.

 

Ggf. müssen Sie sich durch die Liste scrollen.


Hilft das nicht beim aktuellen Problem?

Wir probieren dann die Aktualisierung der Bankparameterdaten.

Sichern Sie zuerst die Daten

Wählen Sie dann  „Extras“, „Bankparameterdaten“ an.

Klicken Sie die „BPD löschen“ an. Markieren Sie Ihren Bankzugang.

Prüfen Sie genau, welchen Zugang Sie löschen und wählen Sie dann „BPD löschen“ an.

Bestätigen Sie dann mit „OK“ und führen Sie den Sync-Vorgang komplett neu durch (s.o.)


Immer noch keine Kontoberechtigungen?

Der Supervisor kann die Berechtigungen der User manuell anpassen und sollte dies prüfen. Menü über „Stammdaten“, „Benutzer“ erreichbar. Unter Umständen repariert auch ein Durchklicken einen Berechtigungsfehler in der Datenbank.


Geschäftsvorfälle: Bestimmte Aufträge können nicht gebucht werden, z.B. Kontoauszüge sind ausgegraut, Lastschriften können nicht verarbeitet werden.

Eventuell ist der sogenannte Geschäftsvorfall am Konto nicht richtig eingestellt: Mit der rechten Maustaste auf das betreffene Konto klicken und dann „Bearbeiten“ auswählen. In den Geschäftsvorfällen dann nachschauen, ob die Berechtigung nicht einfach deaktiviert wurde.

Diese Berechtigungen kann man auch nachprüfen, nach der Sync. (s.o.) sollte das korrekt eingestellt sein.

 

Dass sich u.a. auch für Zahlungsverkehrssoftware mit FinTS/HBCI-Schnittstelle eine Verpflichtung zur Registrierung ergibt, scheint konsequent aus der Forderung nach Transparenz für den/die Bankkunden*innen hervorzugehen. Nur so kann seitens der Banken sichergestellt werden, dass die User den Einsatz ihrer Zugangsdaten nachprüfen können.

Seit kurzem erhalten daher veraltete ZV-Programme und Apps den folgenden Hinweis:

„3078 Software nicht als FinTS-Produkt registriert. Bitte an Hersteller wenden“

3xxx sind Hinweise, keine Fehler, die einen Abbruch anzeigen. Die Verarbeitung geht durchaus weiter. Programme, die nicht mit Hinweisen sauber umgehen können, kommen womöglich ins Stolpern. Hier sehe ich auch an anderer Stelle dringendsten Handlungsbedarf, denn wenn das schon nicht funktioniert, wird es mit dem zweiten Faktor zum Abholen von Umsatzdaten womöglich auch nicht umgesetzt sein.

Die Deutsche Kreditwirtschaft (www.die-dk.de) hat eine Registrierungsmöglichkeit geschaffen, damit Entwickler sich die für ihre Programme nötigen Produktkeys besorgen können.

Infoseite und Formulare dazu: https://www.hbci-zka.de/register/prod_register.htm

So wie es aussieht, werden  unregistrierte Programme – also auch ältere Programmversionen – irgendwann nicht mehr genutzt werden können.

Man darf gespannt sein, ob dies in aller Konsequenz durchgesetzt wird. Der auf der Webseite 01.08. ist als Termin schon mal verstrichen.

Nicht nur beim Import, sondern auch bei der Datenübertragung gibt es für die vorhandenen Aufträge die einfache Möglichkeit, die Buchungen als Einzelbuchungen zu senden.

 

Schauen Sie in den Fensterteil, der die Zahlungsliste beinhaltet. Die Spalte Ausführung (sofern nicht deaktiviert) enthält für jeden Auftrag die Art der Verarbeitung. Mit Klick auf Ausführung…

… können Sie die Buchungen auf die gewünschte Verarbeitung umstellen.

Unten rechts geht es mit „Weiter >“ zum Senden der Aufträge. Sinnvoll ist meines Erachtens die Verarbeitung nur unter FinTS/HBCI (EBICS kennt nur Sammelbuchungen) und – zumindest bei vielen Aufträgen –  bei Verwendung eines Signaturverfahrens (HBCI mit Chipkarte/Signaturdatei).

zuletzt geändet:
19.11.2018

Bei der Fehlermeldung „FGW zur Zeit nicht verfügbar“ ist – vermutlich – das hinter dem FinTS/HBCI-Server liegende Banksystem nicht erreichbar. Diese Fehlermeldung ist selten und wird vom Rechenzentrum mit höchster Priorität behandelt.

Es kann z.B. auch während eines Serverausfalls oder einer geplanten Notfallsimulation auftreten, weil die Sekundärsysteme Zeit benötigen, um die Aufgaben zu übernehmen.

Meine Empfehlung: Probieren Sie es in einer Stunde einfach noch einmal.