letzte Änderung:
08.03.2024, 00:49

Das genossenschaftliche Rechenzentrum stellt die alten Internetadressen der ehemaligen GAD und Fiducia Mitte März ab und fordert zur Umstellung der Programme auf.

Für Profi cash sollte das – eigentlich – kein Problem sein – die Software holt sich seit September 2023 die neuen Adressdaten aus den Bankdaten (BPD) und verwendet diese stillschweigend.
Aber: Das gilt unter Umständen nur für den beim damaligen Aktualisieren genutzten Bankzugang, nicht automatisch für alle anderen!

Daher sollte jeder Benutzer/jede Benutzerin für die betroffenen Zugänge die Prüfung der Adresse durchführen.

Sie haben die neue Adresse eingetragen und erhalten Hinweise auf einen fehlerhaften „Transportweg“?


Die Änderungen für HBCI mit Signaturdatei und Chipkarte:

hbci.gad.de       -> fints1.atruvia.de
hbci01.fiducia.de -> fints2.atruvia.de

Für das PIN und TAN-Verfahren:

https://hbci-pintan.gad.de/cgi-bin/hbciservlet => https://fints1.atruvia.de/cgi-bin/hbciservlet
https://hbci11.fiducia.de/cgi-bin/hbciservlet  => https://fints2.atruvia.de/cgi-bin/hbciservlet

Profi cash 11:

Wählen Sie unter „Stammdaten“, „HBCI-Verwaltung“…

oben das HBCI-Kürzel aus und klicken Sie dann auf „Bearbeiten“.

Ändern Sie die Adresse entsprechend ab und Klicken Sie auf „Speichern“.

 

 

Profi cash 12:
Sofern möglich: Aktualisieren Sie auf die Version 12.72. Das Update ändert die betroffenen Bankzugänge automatisch.

Wählen Sie „Einstellungen“ und dann „HBCI-Verwaltung“ an.

Wählen Sie ggf. oben den betroffenen Bankzugang aus und ändern dann die Zugangs-Adresse passend ab. Speichern Sie und führen Sie diese Änderung ggf. bei allen betroffenen Bankzugängen durch.

 

in Arbeit

Grundsätzlich sollten Sie überlegen, ob nicht eine Zahlungsverkehrssoftware für Sie sinnvoller sein kann. GLS eBank (windata) beispielsweise bietet einen Import-Assistenten an, bei dem Sie die Felder einer CSV-Datei den Feldern zuordnen können. Der Vorteil liegt in der Verwaltung Ihrer Auftragsdaten in der Software, es werden Plausibilitätsprüfungen durchgeführt und Sie können auch die anderen Vorteile einer Software nutzen (Historie, Umsatzdaten und nicht zuletzt: höhere Sicherheit, weil sie den Browser nicht nutzen müssen).

Wenn Sie Überweisungsvorlagen im Onlinebanking (Browser) importieren möchten, sind die einzelnen Schritte in Kurzform folgende:

  • Erzeugen einer Beispieldatei anhand von Musterdaten
  • Exportieren dieser Beispieldatei als CSV und lesen Sie diese in Ihrer Tabellenkalkulation ein
  • Löschen Sie die Beispieldaten und füllen und ergänzen Sie die Tabelle anhand Ihrer vorhandenen Echt-Daten
  • Exportieren Sie die Tabelle als CSV-Datei
  • Importieren Sie die Echtdaten in eine neue Vorlage in Onlinebanking
  • Führen Sie die Buchungen z.B. als Sammelbuchungen aus

 

Sie finden das Menü „Vorlagen“ oben im Onlinebanking als eigenständigen Eintrag.
Wichtig: Lastschriften sind bei den meisten Banken ausschließlich dem Business-Profil zugeordnet. Wählen Sie dieses ggf. aus. Auch muss Ihr Zugang freigeschaltet sein und ein ausreichendes Limit (sonstige Aufträge) aufweisen. Am Konto müssen Lastschriften ebenfalls freigeschaltet sein und das sogenannte Einreicherlimit muss noch ausreichen für die Buchung.

 

Eine Überweisungsvorlage sollte mindestens die folgenden Daten enthalten: Vorlagenbezeichnung, Empfänger, valide IBAN des Empfängers, Betrag, Verwendungszweck.

 

Die Vorlagenbezeichnung kann sogar für alle Zeilen gleich heißen, falls das für Sie sinnvoll ist.

Vorlagenmuster erstellen

Wenn Sie das nötige CSV-Format nicht kennen, legen Sie zuerst ein „Muster“ an, klicken Sie auf „Neue Vorlage“. Gerade bei der Verarbeitung von Lastschriften gibt es naturgemäß einige Pflichtfelder mehr als bei Überweisungen, z.B. die Mandatsdaten.

 

 

Klicken Sie auf „Speichern“.

 

Vorlage exportieren:

Wählen Sie nun die drei Punkte oben an und klicken Sie auf „Vorlagen exportieren“.

Markieren Sie den Haken vor der neuen Vorlage:

 

Klicken Sie dann oben „Exportieren“ an.

 

 

Es öffnet sich der Dateidialog, in der Regel ist es sinnvoller, die Datei abzulegen und nicht direkt zu öffnen.

Öffnen und bearbeiten Sie die Tabelle mit der Tabellenkalkulation Ihrer Wahl.

Hilfen, wie Sie CSV-Tabellen in Excel und Co öffnen können, finden Sie haufenweise im Internet, in neueren Excelversionen z.B. mit einer neuen Tabelle/leere Arbeitsmappe und  dann über das Menü „Daten“ und „Aus Text/CSV“.

 

Vervielfachen Sie die Zeilen, passen Sie die Daten entsprechend an und exportieren Sie diese erneut als CSV-Datei. Es ist sinnvoll, dass Sie ggf. sich ein Schema ausdenken, mit dem die jew. Vorlage benannt werden kann, z.B. einen beschreibenden Zweck der Vorlage. Die Namen müssen nicht abweichend sein, es kann aber sinnvoll sein. Ich würde z.B. bei vorhandenen Mitgliedsnummern diese verwenden, damit man schneller suchen kann.

Abspeichern der CSV-Tabelle

Sie müssen die Datei als CSV-Tabelle ablegen, damit sie importiert werden kann. Zum Bearbeiten und Speichern für weitere Zwecke sollten Sie eher das Tabellenformat Ihrer Software nutzen, weil es mehr Daten enhält als die reine Textdatei und sie damit auch ein Backup haben.

 

 

 

Sie bekommen einen Sicherheitshinweis, CSV-Tabellen sind reine Textdateien, die keine Steuerungsdaten, Formatierungen etc. enthalten.

Meine Empfehlung: Testen Sie Ihr Vorgehen erst mit ein paar Zeilen, diese können Sie später wieder löschen. Löschen kann man die Vorlagen einzeln oder mehrere oben über die drei Punkte „bearbeiten“ und dann mit Klick auf „löschen“.

Import der CSV-Datei in die Vorlagen

 

Danach liegen die Vorlagen vor.

Vorlagen können Sie auch zur Verarbeitung von Sammelbuchungen nutzen. Sinnvoll ist dies meines Erachtens, wenn Sie Ihre Buchungsarbeit mit einer simplen Tabelle erledigen können, also bei eher wenigen Zahlvorgängen oder langen Zeiträumen. Ansonsten würde ich eher zu einer Zahlungsverkehrslösung oder bei Vereinen gleich zu einer Mitgliederverwaltung raten, die z.B. die Lastschriften in valider SEPA-Buchung auslösen kann.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Genobanken können aktuell zumindest rückwirkend keine CAMT53-Dateien mit „Hausmitteln“ erstellen. Auch sind diese maximal über 35 Tage abrufbar, egal ob per FinTS/HBCI onlinebanking oder über EBICS.

Mit dem CAMT52-Abruf und gleichzeitigem Export als CAMT53-Datei über FinTS/HBCI könnte es dennoch klappen. Ich selbst habe keinen Bedarf an diesem Dateiformat und auch keine Testmöglichkeit, daher würde ich mich über Feedback zu dieser interessanten Funktion sehr freuen.

Vor dem Abruf der Daten sollten Sie die „Umsätze ab“ auf den Zeitraum passend einstellen. Maximal sind ca. 720 Tage rückwirkend verfügbar.

gewünschten Export-Pfad einstellen:

 

So sehen die exportieren XML-Dateien dann aus:

Viele Banken bieten bankverwaltete Dauerlastschriften nicht an – die automatische Verarbeitung ist für viele Menschen aber eine praktische Sache, gerade wenn sich selten Beträge wie Vereinsbeiträge ändern oder auch wenn die gemeinschaftliche Kontoführung gewünscht ist, ohne dass eine Netzwerkinstallation die Option ist.

Muss man viele Aufträge ändern oder löschen, dann wird es im Browserbanking zu einer undankbaren Sisyphos-Arbeit. Windata hat hier inzwischen eine durchaus brauchbare Lösung erarbeitet, um im Rahmen der FinTS/HBCI-Möglichkeiten einigermaßen effizient arbeiten zu können.

Ich empfehle bei solchen Aufgaben dringend ein Signaturverfahren einzusetzen (Signaturdatei oder Chipkarte oder zur Not SmartTAN USB, ein PIN und TAN-Verfahren artet sonst leider zu einer wahren TAN-Orgie aus.

Wie die Signaturdatei eingerichtet wird, steht hier:
GLS eBank (Windata): eine neue Signaturdatei erstellen – VR-Kennung Blog (vrkennung.de)

Windata gibt es als Testversion beim Hersteller. Für den Einmal-Gebrauch mag die Probeversion reichen, aber es ist natürlich eine Empfehlung, die Daten zur Weiterverwendung in Windata zu verwenden, um die Vorteile der Datenbankbearbeitung und der Sammelverarbeitung zu nutzen. Oft sind Daueraufträge auch in den Kontoführungskosten teurer als Sammelverarbeitungen.

Gläubiger ID erfassen:
Damit man bei den Vorgängen nicht ständig Fehler bekommt, muss man bei einer frischen Installation zuerst die Gläubiger-ID eintragen. Unter „Stammdaten“, „Gläubiger-ID“ trägt man die Daten ein.

 

Lastschrift Bestand abrufen:
Bevor Änderungen oder Löschungen eingereicht werden können, muss zuerst der Bankbestand abgerufen werden. Menü: „Dauerauftrag“, „Bestandsdaten abrufen“.

 

 

Konto markieren.

 

Unten links auswählen, um welchen Bestand es gehen soll: Dauerüberweisungen oder Dauerlastschriften…

…unten rechts geht es mit „Weiter“ weiter…

Unten rechts „Bestand anzeigen“

 

unten rechts „Bestand anzeigen“ oder links über das Menü „Daueraufträge“, „SEPA-Dauerlastschrift“.

 

 

diese Liste kann nun bearbeitet oder auch – zum Beispiel zum Abgleich – exportiert werden.

 

 

Was fehlt an Daten?
Nicht mit auswertbar sind die Mandats-Daten, also Mandatsreferenz und Mandatsdatum.

Und: Leider stimmen die Umlaute nicht, ich muss noch klären, wo der Fehler liegt.

Das aktuelle mobile Apple-Betriebssystem erzeugt beim Speichern von AES-gesicherten Dokumenten mit 128 Bit-Schlüsseln ein zusätzliches Passwort, so dass man die Dokumente nach dem Download nicht öffnen kann. Betroffen sind die aktuellen Kontoauszüge der genossenschaftlichen Banken und vermutlich aller Banken am Rechenzentrum Atruvia.

Da dies offensichtlich ein Fehler im Betriebssystem ist, muss Apple nachbessern.

Android ist nicht betroffen.

Quelle: Atruvia

Zumindest bei Profi cash 11.82 kommt es bei der Datenübertragung zur „alten“ EBICS-URL der BFS ( ebics.sozialbank.de ) zu dieser Fehlermeldung:

Es ist ein Fehler bei der Kommunikation mit dem Server aufgetreten.
>> de.ppi.fis.travic.ebics.kernel.transport.CommunicationException: Bei der Kommunikation
... mit https://ebics.sozialbank.de/: java.lang.RuntimeException: Could not generate
... DH keypair

 

Vermutlich liegt es daran, dass Profi cash die vom neuen (?) Server gewünschte Verschlüsselung nicht nutzen kann. Aktualisiert man die Serveradresse der BFS in der EBICS-Verwaltung – dann funktioniert die Datenübertragung. Die Behebung dauert keine Minute.

Melden Sie sich dazu als „master“ an, das Menü „EBICS-BPD-Verwaltung“ finden Sie unter „Stammdaten“.

Tragen Sie als EBICS-Hostname „MULTIVIA“ und darunter die „neue“ Serveradresse ein:

https://ebics.multivia-suite.de/ebicsweb/ebicsweb

(Siehe auch: https://www.sozialbank.de/produkte/banking/ebics )

So sollte das dann aussehen:

Speichern nicht vergessen.

Den Haken bei „ohne verteilte EU“ sollten Sie nicht ändern, im meinem Beispiel habe ich einfach meinen GLS-Bank Zugang als Vorlage genommen, die BFS hat Ihre Banksysteme ja inzwischen zur Atruvia verlegt.

Achtung:
Profi cash 11 ist leider inzwischen veraltet und erhält vermutlich keine Updates mehr. Sie muss mittelfristig ersetzt werden. Die Version 12 ist inzwischen stabiler als zur Anfangszeit – benötigt aber auch eine gewisse Einarbeitung. Je nachdem, ob Sie die Software weiter verwenden möchten, sollten Sie aber über ein Upgrade nachdenken. Die zum Zeitpunkt dieses Artikels stabile Version ist die 12.70, den Link kann Ihnen Ihre Bank mitteilen.

letzte Änderung: 13.04.23

Veraltet: Seit 13.März 24 funktionieren nur noch atruvia.de für FinTS/HBCI Adressen.

Am 11. April laufen bei der Atruvia Zertifikate aus, die am 05.04.2023 aktualisiert werden.

Adressen für das FinTS Verfahren mit PIN und TAN:
https://hbci11.fiducia.de/cgi-bin/hbciservlet
https://hbci-pintan.gad.de/cgi-bin/hbciservlet

Adresse für EBICS:
https://ebics.multivia-suite.de

Programme mit eigener Zertifikatsverwaltung, die das „Endzertifikat“ prüfen, also in erster Linie „Starmoney“ benötigen eine aktuelle Version. Andere prüfen gegen das Root-Zertifikat oder benutzen die Zertifikatsverwaltung des Betriebssystems (windata).

Update:
Wie man das Zertifikat im Browser selbst prüfen kann, hab ich einmal hier geschrieben, das sollte eigentlich noch passen:

PIN&TAN Zertifikat der GAD erneuert: User müssen Fingerprint und Besitzer prüfen

Bei der GLS Bank ist das mobileTAN-Verfahren nun Geschichte. Wie bei vielen anderen Banken ist die SMS-TAN nicht mehr für die Buchungsfreigabe und Auftragserstellung und Anmeldung zu nutzen. Sie kommt damit der zentralen Abschaltung durch das genossenschaftliche Rechenzentrum ein paar Wochen zuvor.

Alternative bleiben für das Browserbanking: TAN-Erzeugung per Chipkarte (Bankcard oder Onlinebanking Karte) oder die SecureGo plus App.

Zahlungsverkehrsprogramme mit HBCI-Verfahren per Chipkarte oder Signaturdatei und EBICS sind nicht betroffen.

Software, die per FinTS PIN & TAN die Konten abruft, muss unter Umständen korrekt ein- oder umgestellt werden.

Wenn mir Probleme und Lösungen bekannt werden, werde ich hier Tipps und Anleitungen verlinken.

In der Regel müssen lediglich die Zugangsdaten aktualisiert werden, bei den meisten Programmen heißt dies: „Synchronisieren“ oder „Benutzerdaten aktualisieren“, „Userdaten abrufen“ oder ähnlich.