Ihre Software beherrscht die Einzelbuchung mit Namensprüfung (noch) nicht?

CCT Aufträge mit einer einzigen Buchung sind seit Einführung von „Verification of payee“ nicht mehr SEPA-konform, wenn die Namensprüfung nicht erfolgt.

Sie dürfen aber bei Sammelbuchung auf die Namensprüfung verzichten (und übernehmen die Haftung).

Um überweisen zu könne, benötigen Sie also einen Auftrag mit mindestens zwei Buchungen. Sie können also Buchungen sammeln oder splitten Sie die wichtige Einzel-Rechnung in zwei Überweisungen auf.

Oder gönnen Sie sich z.B. eine zusätzliche Privatentnahme, ein Euro reicht ja. Vermerken Sie Buchungen entsprechend, Ihr Steuerbüro oder Ihre Buchhaltung wird damit kein Problem haben. Sie können diese Buchungen auch später wieder zurücküberweisen.

Mein Vorschlag wäre: Spenden Sie!
(aber bitte nicht einen Euro…)

Es ist bald  Jahresende und Sie verringern Ihre Steuerlast. Ersparen Sie sich und Ihrer Buchhaltung den Stress und tun Sie gleichzeitig etwas Gutes!

Zukunftsstiftung-Entwicklung.de

 

Wichtig für Ihre Steuern!

Wenn Sie eine Spendenquittung wünschen, sendet Ihnen die GLS Zukunftsstiftung Ihnen zu Beginn des Folgejahres an die vorliegende Adresse. Sie können die Adresse im Verwendungszweck angeben oder eine E-Mail schreiben an info@gls-entwicklung.de.

Sollte sich Ihre Adresse im Laufe eines Jahres ändern oder möchten Sie die Spendenquittung lieber per E-Mail erhalten, teilen Sie uns dies bitte über die auf der Webseite angegebenen Daten telefonisch oder über das Kontaktformular mit.

 

Profi cash 12 mit EBICS

Durch die Namensprüfung haben sich die Verarbeitungsprozesse geändert. Lesen Sie bitte die ganze Seite durch, wenn Sie Fragen oder Fehler haben.

Die Entwickler haben fleißig daran gearbeitet und Version 12.98 ist gerade erschienen und behebt einige Fehler! Installieren Sie die aktuelle Version und melden Sie sich bitte bei Ihrem Lizenzgeber, sollten Sie weitere Fehler entdecken. Bei der komplexen Aufgabe ist dies zwangsläufig der Fall!


Bei der Version 12.96 fehlt ein Ordner, der Ordner „vop“ im Datenordner.

Um diese Fehlermeldung zu umgehen, legen Sie bitte den Ordner „vop“ manuell im Datenverzeichnis an. Sie benötigen Vollzugriffsrechte, fragen Sie ggf. Ihre IT oder Ihren Admin. Die Daten zur Empfängerüberprüfung werden dort abgelegt und ohne den Ordner funktioniert das nicht gut.

Wie Sie den Datenordner finden können, finden Sie hier beschrieben.

 

EBICS-User erhalten nach dem Update auch diesen Hinweis:

Wie sich die Verarbeitung geändert hat, finden Sie im übernächsten Abschnitt.


Parallel wird Ihnen oft auch die Umstellung des Umsatzdatenformats angeboten. Sofern Sie nicht Daten automatisch in eine Buchhaltung exportieren lassen, wählen Sie „Umstellung starten“.

Wenn Sie das Verfahren manuell umstellen möchten, finden Sie hier eine Anleitung.

 


Empfängerprüfung in der Joberstellung umstellen

 

Bei der Joberstellung von Überweisungen können Sie als Nicht-Verbraucher rechts unten den Haken bei der Empfängerüberprüfung deaktivieren. Sie übernehmen die Haftung! Für Einzelbuchungen ist dies bei FinTS/HBCI nicht möglich, bei EBICS hängt es davon ab, ob die Bank die Einzelbuchung ohne Namensprüfung doch noch aktiviert hat.

Das Feld hier im Beispiel ist grau und der Haken kann nicht entfernt werden?
Die Namensprüfung muss zwingend durchgeführt werden.

Achtung:
Sind bei der Joberstellung mehrere Konten markiert, „zieht“ die Einstellung an den Auftraggeberkonten (siehe weiter unten).

Meine Empfehlung: Bearbeiten Sie lieber in der Joberstellung Ihre Konten einzeln. Dann können Sie individuell das gewünschte Auswählen.

 

Ein EBICS Auftrag mit Profi cash senden

EBICS ist eine Schnittstelle für große Datenmengen, daher funktioniert das Verfahren nicht in „Echtzeit“, sondern die Namensprüfung wird in einzelnen Schritten abgearbeitet.

Grundsatzinfo:
Es ändert sich bei Namensprüfung die Arbeitsweise! Die Empfängerbanken müssen ja gefragt werden und sich zum Namen äußern und dafür haben sie nur wenige Sekunden.

So läuft es nun:
Sie erzeugen den Job, senden diesen sofort zur Namensprüfung und unterschreiben mit der sogenannten Verteilten elektronischen Unterschrift (kurz „VEU“) erst anschließend am Server den Auftrag.

Danach rufen Sie bitte das Verarbeitungsprotokoll ab, lesen es und prüfen Sie dieses. Gerade letzteres wurde leider häufig ignoriert.

 

Wählen Sie links „Job erstellen“:

 

Der SEPA-Begleitzettel enthält Kontrolldaten zum Auftrag und erinnert an die „guten alten Zeiten“, als noch Buchungen mit Disketten verarbeitet wurden… Meiner Meinung nach ist der Beleg überflüssig, Sie brauchen diesen nicht.

 

Datenübertragung durchführen:

Beim Senden wird „mit Prüfung“ angezeigt, die Namensprüfung ist also aktiv.

Passwort

 

 

Ein Hinweis auf das bei EBICS notwendige Verarbeitungs-Protokoll:

 

Auch hier ist erkennbar, ob die Empfängerüberprüfung aktiv ist oder nicht.

2. Schritt: Nicht Job unterschreiben anwählen – das Icon „Job unterschreiben“ hier ist falsch, wenn der Auftrag mit Namensüberprüfung gesendet wurde!

 

Wenn Sie trotzdem den Job vorher unterzeichnen, geht es schief, weil Profi cash hier noch einen Bug hat.

Klicken Sie nicht auf Job unterschreiben, sondern…

 

…stattdessen muss „Datei freigeben“ genutzt werden und hier „VEU-Verwaltung über EBICS“.

Das ist auch logisch, weil dieses bereits am Server passieren muss, also nach dem Senden. Die Empfänger-Banken sollen sich ja zur Namensprüfung äußern und benötigen dazu die Daten aus der Überweisung.

 

Diese Maske öffnet sich:

Rufen Sie die VEU-Daten ab über „VEU Übersicht abholen“

Ohne Passwort/Unterschrift geht auch das nicht:

Die Zahlungsaufträge werden angezeigt:

markieren Sie den Auftrag, Sie können – bei entsprechender Freischaltung – sich auch die Aufträge anzeigen lassen. Das kann manchmal, z.B. bei Gehaltsbuchungen, gesperrt sein.

Aufträge anzeigen zeigt die Details an.

Das Verarbeitungsprotokoll abrufen:

Die Kontrolle ist immer nötig.

 

Die Software bietet ggf. die Korrektur der Empfängerdaten an.

Ergänzung:
Den Abruf des Statusberichts können Sie auch als separaten Job einrichten: In der Datenübertragung über Job erstellen, dann dort unter EBICS-Job erstellen, Empfängerüberprüfungsstatusbericht.

 

In den Kontrolllisten, Protokollen, Ausdrucken finden Sie die Info, ob die Empfängerprüfung aktiv ist/war oder nicht.

Auch der noch offene Job hat diese Info (Doppelklick/Bearbeiten).


Teilweise Übereinstimmung:

Auch bei leichter Abweichung: Die Haftung trägt der Auftraggeber, wenn man die Buchung freigibt.

Profi cash bietet die Korrektur des Datenbestandes an:

Die gewünschte Zeile markieren, dann kann man den Datensatz in die Empfänger-Datenbank übernehmen.


Empfängerprüfung grundsätzlich in den Konten ein- oder abschalten

Die Einstellung wird durch Bankeinstellungen übersteuert!
z.B. bei der  Einzelüberweisungen oder wenn Ihr Konto kein geschäftlich genutztes Konto ist (Verbraucher dürfen die Namensprüfung nicht deaktivieren)

unter Einstellungen:

Auftraggeberkonten bearbeiten:

Markieren Sie in der Liste das Konto und wählen Sie Bearbeiten aus oder Doppelklick.

Klappen Sie die Einstellungen auf oder scrollen Sie bis hier:

Die Empfängerüberprüfung für Überweisungen kann für das Konto deaktiviert werden.

Speichern nicht vergessen.

 

Ich empfehle dies ausdrücklich nur im Ausnahmefall, wenn z.B. aufgrund der schieren Menge keine Korrektur der Daten möglich ist oder wenn Sie einen gut gepflegten IBAN-Bestand haben.

Keinesfalls empfehle ich dies bei der Erfassung neuer Rechnungsempfänger!

 


Neue Konten werden immer mit aktivierter Namensprüfung angelegt. Dies kann in der Firmenkonfiguration grundsätzlich abgestellt werden.


Ein Zahlungsauftrag mit Einzelüberweisung wird nicht akzeptiert?
Das ist gesetzlich geregelt und viele Banken halten sich an diese Vorgaben.

Will man die Namensprüfung ändern, muss der Job ohne Namensprüfung gelöscht werden.

Damit man nicht die Arbeit verliert, sollten die Aufträge reaktiviert werden und der Empfängername muss bearbeitet werden. Falls Sie sich verklicken: Sie können in der Historie die Buchungen reaktivieren, sofern Sie diese dort haben speichern lassen.

Erzeugen Sie den Job neu.

 

Suchwort: #proficamt

Diese Meldung erhalten Sie beim Abruf im alten MT940 Umsatzformat seit dem 25.11.2025, Profi cash stellt automatisch um.

 

Profi cash 12 in den neuen Versionen fragt Sie beim Start nach der Umstellung der Umsatzdaten auf das aktuelle CAMT-Format. Das uralte MT940-Format ist lange abgekündigt, CAMT gibt es seit mehr als 10 Jahren. Aktuell ist das Format von 2019, nach dem ISO Standard 20022.

Die automatische Umstellung können Sie bestätigen, wenn Sie keinen automatischen Export der alten Formate durchführen, z.B. um eine Buchhaltung mit Umsätzen zu versorgen. Wenn Sie den CAMT-Abruf aktivieren, kann der automatische Speichervorgang nicht mehr durchgeführt werden. Lesen Sie im letzten Abschnitt dieser Seite, wie Sie den Umsatzexport manuell durchführen können.

 

Übrigens:
Oft wird von „Kontoauszügen“ gesprochen, der Begriff ist aber nicht eindeutig. In den meisten Banken wird darunter nämlich der klassische Papierbeleg oder der elektronische Kontoauszug im PDF-Format verstanden, das sind andere Datenformate als die Umsatzdaten.

 


Umsatzabruf CAMT-Format am Konto ein- und abschalten

Erstellen Sie vor jeder Umstellung in jeder aktiven Firma (=Mandanten) eine frische Datensicherung.

Welches Format Profi cash für die Umsatzjobs anfordert, sieht man in der Datenübertragung.

Steht bei dem Umsatzjob ein (C), dann handelt es sich um das moderne CAMT-Format. Ob es sich um FinTS/HBCI oder EBICS handelt, ist hier nicht wichtig.

Umstellen kann man das Format in den Kontoeinstellungen unter „Einstellungen“ „Auftraggeberkonten bearbeiten“.

Klicken Sie das Konto doppelt an oder markieren Sie es und wählen unten „Bearbeiten“ aus.

Klicken Sie auf das kleine Dreieck vor „Einstellungen“

 

Der Abschnitt klappt auf und Sie können das CAMT-Format ein- oder abschalten.

Bestätigen Sie mit „Speichern“

Wenn Sie mehrere Konten einer Bank haben, fragt das Programm, ob es alle Konten gleich einstellen soll.


Manueller Export MT940

Der manuelle Export des alten MT940-Formats ist auch nach der Umstellung weiterhin möglich. Sprechen Sie aber mit Ihrem Softwarelieferanten. CAMT ist nicht mehr neu, als Format mit SEPA 2014 eingeführt und es ist auch lange bekannt, dass MT940 abgeschaltet wird.

Profi cash kann die Daten aus den CAMT-Daten der Datenbank genieren. Das Exportierte kann durchaus anders aussehen, als die von der Bank gewohnten und generierten Daten. Testen Sie die Datenübertragung. Jede Bankengruppe hat hier auch leichte Abweichungen. Gebucht wird ja schon lange im SEPA-Format und das MT940 Format passt dazu eigentlich nicht, weil es andere Felder und Feldgrößen kennt.

Export ausführen:
Wählen Sie dazu „Datentransfer“ und dort „Export ausführen“ (2).

Klicken Sie auf MT940-Datei exportieren.

Das MT940-Format (wird auch SWIFT-Format genannt) ist vorprogrammiert.

Sie müssen das Datum „von“ und „bis“ korrekt setzen. Das ist nicht unkritisch.

Einmal, weil der aktuelle Tag womöglich noch nicht abgeschlossen ist. Exportieren Sie am besten bis „gestern“, sofern Sie die aktuellen Umsätze bereits erfolgreich abgerufen haben.

Und: Wenn Ihre Buchhaltungslösung keine Dubletten erkennt, dann müssen Sie sich merken, welchen Zeitraum Sie beim letzten Mal verarbeitet haben.

 

 

Der Dateiname und Pfad wird im Dialog gesetzt. Die Endung – hier pcc – sollte zu Ihrem Import passen. Manche Buchhaltungsprogramme sind zu, hm, schlecht programmiert, um etwas anderes importieren zu wollen. Üblich sind auch STA oder auch TXT oder keine Endung.

Splitbuchungen bedeutet, dass die Daten, die Profi cash aus den selbst verarbeiten Sammlern kennt, also die Historie, exportiert werden. D.h. Sie können Sammelbuchungen machen und Gebühren sparen und trotzdem kann die Buchhaltung diese Daten mit importieren. Ob das funktioniert, hängt von deren Leistungsfähigkeit ab. Tests können helfen.

 

Vorab: Prüfen Sie die Version. Jede mir bekannte Software benötigt Aktualisierungen.

Aktuelle Version GLS eBank / windata: 9.3.0.5 vom 15.10.2025 mit ddbac 5.10.72.0

Ausführen, HBCI (FinTS) Zahlungen übertragen

Die Deaktivierung ist nur zulässig für Konten von Nicht-Verbrauchern (Firmen, Geschäftskunden, Vereine, juristische Personen) – und bei Sammelüberweisungen.

 

Der Hinweis erklärt die Schritte zur finalen Freigabe, die Namensprüfung kann deaktiviert werden.

 

„leichte“ Abweichungen zeigt die Empfängerbank an – sofern sie flott genug antwortet – die von dort gesendeten Daten können dann zur Korrektur genutzt werden.

Achtung:
Hier geht nur Abbrechen oder Ausführen für den gesamten Auftrag. Obwohl Zeilen markiert werden können, bedeutet das nicht, dass nur ein Teil ausgeführt wird!

GLS eBank / windata Professional bietet die Korrektur der falschen Datensätze an.

Im Protokoll wird aufgeführt, ob der Namensabgleich erfolgt ist.

 

 

Suchwort: #ProfiVop
letzte Änderung: 14.10.2025

Durch die Namensprüfung haben sich die Verarbeitungsprozesse geändert. Lesen Sie bitte die ganze Seite durch, wenn Sie Fehler haben.

Vorab: Profi cash 12.96 und 12.97 haben leider einige Fehler. Die Entwickler haben zwar fleißig gearbeitet und ein schnelles Update herausgebracht, aber in der Eile ließen sich nicht alle Fehler beheben und alle Kombinationen testen. Jede mir bekannte Software benötigt weitere Updates.

Meine aktuelle Empfehlungen:

Nutzen Sie immer die Namensprüfung und lassen Sie diese auch am Auftraggeber-Konto aktiv. Sie können die Aufträge ja trotzdem freigeben. So lassen sich viele Probleme umgehen.

Da viele Server überlastet sind:
Führen Sie die Jobs einzeln aus. Rufen Sie immer erst danach separat die Umsätze ab.

Wenn Sie einen älteren Job haben: Stornieren Sie den Job, reaktivieren Sie die Aufträge. FinTS/HBCI:Aktualisieren Sie Ihre Benutzerrechte
Erstellen Sie die Jobs mit Namensprüfung neu.


–>bekannte Fehler/Probleme der Version 12.x


Fragen, Wünsche, Beschwerden bitte nicht als Kommentar hierhin, sondern an die Lizenzgeber senden oder ins Profi cash Forum auf homebanking-hilfe.de


Schritte, wenn Sie noch eine alte Version vor 12.96 einsetzen

  • Stornieren und reaktivieren Sie die Zahlungsaufträge.
  • Aktualisieren Sie die Software: Laden Sie das Update manuell unter www.atruvia.de/profi-cash
  • Erstellen Sie eine frische Datensicherung in jeder Firma/Datenbank
  • Installieren Sie das Update an allen Plätzen
  • Synchronisieren Sie die Zugänge unter Einstellungen, Icon HBCI,
  • wählen Sie den Bankzugang aus und klicken Sie auf „Benutzerdaten aktualisieren“
  • Erstellen Sie die Jobs neu, wie hier beschrieben

Sie senden Aufträge aus anderen Programmen? Importieren Sie die Aufträge am besten und erzeugen Sie dann Jobs mit oder ohne Namensprüfung.


So sieht die FinTS/HBCI-Fehlermeldung aus, wenn eine Überweisung mangels Namensprüfung abgelehnt wird (Update installiert?):

(Nachricht) HIRMG (9050) Die Nachricht enthält Fehler. ()
(Auftrag) HIRMS (9076) Namensabgleich erforderlich. ()


Seit dem 05.10.2025: FinTS/HBCI benötigt die Aktualisierung Ihrer Rechte – das Programm muss „lernen“, was noch erlaubt ist, wie es geht und was noch an welchem Konto erlaubt ist.

>>>> bitte klicken: Synchronisieren Sie Ihre Bankkontakte


-> So erstellen Sie Jobs in Version 12 mit/ohne Namensprüfung


Besonderheit: FinTS/HBCI mit Gemeinschaftsberechtigung (A-/B-Vollmachten) und Namensprüfung:

Lesen Sie hier weiter


 

Hier ein Sammler, 2 Aufträge, eine Überweisung stimmt beim Namen, eine ist so falsch, dass die Bank nicht die Korrektur meldet.

Mit Zahlung ausführen wird der gesamte  (!) Sammler ausgeführt – also gilt hier ein „Entweder alles oder keiner!“. Es wäre ein Irrtum, dass der Auftrag mit Namensabweichung nicht ausgeführt würde. Nur beim als korrekt gemeldeten Namen liegt die Haftung bei der Empfängerbank, für den mit Abweichung gemeldeten oder nicht prüfbaren Namen beim Absender. Also gilt es abzuwägen: Stimmt die Rechnung oder könnte tatsächlich Betrug im Spiel sein. Technisch wäre es dann wie vor der Namensprüfung – bei dem sich die wenigsten Gedanken gemacht haben…

 

In den Kontrolllisten, Protokollen, Ausdrucken finden Sie die Info, ob die Empfängerprüfung aktiv ist/war oder nicht.

Auch der noch offene Job hat diese Info (Doppelklick/Bearbeiten).

Will man den Fehler korrigieren, muss der Job gelöscht werden, die Aufträge reaktiviert werden und der Empfängername muss bearbeitet werden.

im Zahlungsverkehr:

 

Teilweise Übereinstimmung:

Auch bei leichter Abweichung: Die Haftung trägt der Auftraggeber, wenn man die Buchung freigibt.

Profi cash bietet die Korrektur des Datenbestandes an:

Die gewünschte Zeile markieren, dann kann man den Datensatz in die Empfänger-Datenbank übernehmen.


Speichern nicht vergessen.

 

Ich empfehle dies ausdrücklich nur im Ausnahmefall, wenn z.B. aufgrund der schieren Menge keine Korrektur der Daten möglich ist oder wenn Sie einen gut gepflegten IBAN-Bestand haben.

Keinesfalls empfehle ich dies bei der Erfassung neuer Rechnungsempfänger!

 

 

 

 

Mit dem Synchronisieren des Bankzugangs erhalten Sie neue Informationen, ggf. neue Konten und Berechtigungen.

Achten Sie dabei auf eine aktuelle Software, der BankingManger wird in den nächsten Jahren stark erweitert und das Entwicklerteam versucht, Fehler und Erweiterungen in kurzen Abständen zu veröffentlichen. (Updates installieren)

Zugang synchronisieren

Wählen Sie das Männchen-Symbol links unten

und dort Zugänge & Kartenleser

 

Einen vorhandenen Zugang synchronisieren können Sie über die drei Punkte neben dem Namen Ihres Bankzugangs.

 

Sie werden im nächsten Schritt aufgefordert, Ihr Medium (bei HBCI-Chipkarte oder Signaturdatei) oder das Passwort anzugeben.

Synchronisieren Sie nach einer Kontoänderung, einer neuen Vollmacht oder auch bei wesentlichen Änderungen der Banken (SEPA-Namensprüfung!) Ihren Zugang. Über Ihren Zugang erreichbare Konten werden Ihnen angeboten, sofern dies nicht vom Admin deaktiviert wurde.

In der Kontenverwaltung sehen Sie, welche Konten mit welchem Zugang angesprochen werden.

 

 

Lastschriften benötigen die Erfassung zusätzlicher Daten, die nicht vom Banksystem abgerufen werden können. Da es möglich ist, im Namen Dritter Gelder einzuziehen, müssen diese Daten separat eingepflegt werden. Ein Beispiel: Wohnungsverwaltungen, die Mieten im Namen des Vermieters einziehen müssen die Daten des Vermieters angeben.

Tipp: Wenn Sie sich verlaufen, hilft oft die Onlinehilfe.

Falls noch kein Gläubiger erfasst wurde, müssen diese Daten eingetragen werden.

Erfassung:

Stellen Sie sich die Versandeinstellungen so ein, wie Sie sie brauchen. Sammler sind in der Regel üblich, weil die Buchungskosten günstiger sind.

 

 

 

 

 

Suchwort: #VOPVER
letzte Änderung: 30.11.2025

So sieht eine typische Fehlermeldung aus, wenn eine Überweisung mangels Namensprüfung abgelehnt wird:

(Nachricht) HIRMG (9050) Die Nachricht enthält Fehler () (Auftrag) HIRMS (9076) Namensabgleich erforderlich. ()

FinTS/HBCI: Die Sammlerausführung von Echtzeitüberweisungen (Instand-Payment) (HKIPM) ist erst ab dem 25.10.2025 verfügbar bei den Atruvia-Banken.


EBICS:
Die Arbeitsweise ändert sich bei der Namensprüfung grundsätzlich: Erst zur Namensprüfung senden, dann Ergebnis prüfen und auf dem Server unterschreiben mit der verteilten elektronischen Unterschrift, kurz VEU. Denken Sie daran, den Verarbeitungsbericht (z.B. PTK) abzurufen und zu lesen!

Das Sendeprotokoll heißt lediglich, dass Sie Aufträge senden dürfen – nicht, dass diese verarbeitet werden konnten und freigegeben wurden!

Bei Einzelaufträgen ist nach den SEPA-Regularien die Namensprüfung Pflicht, egal ob Verbraucherkonto oder nicht. Die Bafin-Duldung nutzen nicht alle Banken, weil hier die Haftung ungeklärt ist und weil diese Duldung jederzeit erlöschen kann.


Es gibt hunderte von Zahlungsverkehrsprogrammen, die aktuell über die Schnittstellen FinTS/HBCI oder EBICS Zahlungsverkehr durchführen können. Der Namensabgleich bei SEPA-Überweisungen macht hier für jedes dieser Programme Updates nötig, wenn der Namensabgleich vollständig unterstützt werden soll.

Es ist bekannt, dass einige Programme diese Updates nicht oder nicht rechtzeitig zur Einführung ab dem 05.10. erhalten werden, viele Updates können aufgrund der knappen Zeit erst „auf dem letzten Drücker“ veröffentlicht werden und sind wahrscheinlich nicht in allen Details final durchgetestet.

Um mir selbst und anderen Orientierung zu geben, werde ich hier die mir bekannten Daten zu Programmen und Versionen notieren. Wer mir helfen will oder andere Daten kennt: Über die Kommentarfunktion oder im Homebanking-Hilfe Forum bin ich erreichbar.


Prüfen Sie, ob Ihr Softwareanbieter eine neue Version anbietet und Updates/Aktualisierungen. Da die letzten Spezifikationen erst im Sommer 2025 veröffentlicht wurden (!), muss Ihre Software sehr neu sein. Ältere Versionen werden sehr wahrscheinlich Probleme bei Überweisungen haben.

Wenn Ihre Software kein Update erhält, machen Sie sich bitte rechtzeitig mit Alternativen vertraut, z.B. indem Sie den Export von Zahlungsdaten nutzen und zum Überweisen das Onlinebanking.

Sobald Ihre Bank die Namensprüfung freischaltet (ab dem 05.10. starten die Genossenschaftsbanken und Sparkassen) sollten Sie Ihren Bank-Zugang aktualisieren („Synchronisieren“, „abgleichen“, „Benutzerdaten aktualisieren“). 

Lastschriften sind nicht betroffen, diese können Sie – wahrscheinlich – noch länger mit älteren Programmversionen verarbeiten.


Info-Video zum Ablauf der Empfängerprüfung in der BankingApp:
www.youtube.com/watch?v=_82sOx4NL_c
(aus Datenschutzgründen kein klickbarer Link, kopieren Sie den Link in die Zwischenablage und fügen Sie diesen ein in die Adresszeile Ihres Browser)


Software-Liste ohne Anspruch auf Vollständigkeit und Korrektheit mit Infos und Links

BankingManager: Vollständig vorbereitet – aktuelle Version 1.9.3.6 – prüfen Sie auf Updates

VR-NetWorld Software: Nicht mehr für Überweisungen nutzbar, keine Updates. Lastschriften und Umsätze sind bis März 26 noch nutzbar. Umgehung: Export als Buchungsdatei, Upload im Browserbanking. offizielle Nachfolgesoftware: BankingManager oder Profi cash 12.

Profi cash: Update auf die aktuelle Version 12.99 durchführen. Prüfen und Installieren Sie Anfang Oktober das Update. Die aktuelle Version  kann bei der Atruvia geladen werden, atruvia.de/profi-cash
->bekannte Fehler  (->weitere Infos VoP hier im Blog)

GLS eBank Basis/Profi und windata: Verwenden Sie die neueste Version 9.3.0.6 vom 28.10.25.
Synchronisieren Sie Ihre Zugänge (EBICS und FinTS/HBCI) nach dem 05.10.
Version 8 erhält seit 2024 keine Funktions-Updates mehr, Echtzeit fehlt.
Infoseite von windata
Bekannter Fehler: Gemeinschaftsvollmachten funktionieren über FinTS/HBCI nicht vollständig. Lesen Sie hier

konfipay: Im Webdienst müssen Sie sich nicht um Updates kümmern, die Freigabeprozesse ändern sich allerdings
https://wiki.konfipay.de/konfipay/verification-of-payee-vop-konfipay

Multicash, Geno Cash (Info Mitte September):  GENO cash aktuell Version 4.00.008 Servicepack 14, es soll  bis zum 5. Oktober durch ein Online-Update aktualisiert werden.
Angeblich wird nicht jede Version rechtzeitig vollständig VoP fähig, bitte fragen Sie Ihren Lizenzgeber. Infos und webinare bei omikron

Moneyplex (Matrica): Kein Update in Sicht, siehe Homebanking-hilfe.de

Hibiscus: Version 2.12.0 ist VoP fähig mit Jameica 2.12.0. Der Entwickler und die Community hat grandioses geleistet. Mehr willuhn.de und homebanking-hilfe.de

SAP: Gerüchteweise gibt es SAP-Module, die die nötigen Updates für EBICS nicht rechtzeitig erhalten und deshalb keine Einzelbuchung mit Namensprüfung durchführen können. Genaue Daten liegen mir nicht vor.  Umgehung: Export als SEPA-XML-Datei, Upload im Browserbanking der Bank (ggf. Freischaltung nötig)

ALF Banco: Aktuelles Update nötig, mindestens Version 10.2. Infoseite ALF

Subsembly Banking4: Aktuelle Version ist VoP fähig

Starmoney: Mindestens Version 14 mit allen Updates ist nötig. Infos dazu

SFirm: Infoseite zum Thema –  SFirm 4 Patch 25.08 ist vorbereitet, Empfehlung: Aktualisierung auf SFirm 4 Patch 25.09
FinTS/HBCI mit gemeinsamer Unterschrift (A-/B-Vollmachten): SFirm benötigt einen Patch, weil die Vorabsignaturen nicht mehr unterstützt werden.
Patch 25.10 wird für den 06.11. erwartet:  https://www.sfirm.de/sfirm/neu-in-sfirm/patch-2510-06112025/

DATEV: externer Link: Info der DATEV zum Thema VoP

Lexware (Lexoffice): Info zu VoP, Infos zu den Versionen liegen mir nicht vor. Die FinTS/HBCI-Schnittstelle sollten mit einer aktuellen ddbac VoP fähig werden.

Wiso mein Geld: Da buhl ebenfalls auf die ddbac setzt, dürfte mit einer aktuellen Version auch die Namensprüfung funktionieren. Wie dies aber aussieht konnte ich nicht herausfinden.

Agicap Stand 15.10.2025 scheint die Namensprüfung nicht zu unterstützen. Das bedeutet, dass Sie lediglich EBICS Sammelbuchungen ohne Namensprüfung durchführen können, sofern die Bank nicht die Bafin Duldung gewählt hat. Sie haben die Haftung.

 

Linux/Unixoide

AqBanking/aqfinance, kmymoney: 30.11.2025 – Die neue Beta unterstützt die Namensprüfung weitgehend und ist auch für den Umsatzabruf notwendig. Die Repositories sollten in den nächsten Tagen aktualisiert werden.
Meine Empfehlung: Melden Sie sich bei der Mailingliste an und nutzen Sie die Infos von Git. https://www.aquamaniac.de
https://www.aquamaniac.de/rdm/projects/aqbanking/files

Ich hatte geschrieben: „Der Entwickler hatte auf Mail von mir leider nicht geantwortet“. Das stimmt nicht, und ich muss mich wirklich entschuldigen. Der Entwickler hatte sogar mehrfach geantwortet – aber diese Antwort war in meinem Mailprogramm erst nach Suchen sichtbar. Es lag also an meiner Unfähigkeit, vernünftig mit Thunderbird umzugehen. Mailinglisten finde ich aber immer noch anstrengend und gewöhnungsbedürftig.

Moneyplex und Hibiscus siehe oben

 

Mac-Programme

MoneyMoney: Mindestens Version 2.4.60, mehr beim Hersteller

Banking4x von Subsembly: Ist in der aktuellen Version vorbereitet für VoP. Wie dies aussieht, ist hier zu finden. Infos zu Updates finden Sie auf banking4.de,

MacGiro: Lt. Webseite des Herstellers ist die Version 15 die notwendige Version.

BankX: Lt. FAQ des Anbieters wird ab heute, 06.10. ein für die meisten User kostenpflichtiges Upgrade auf Version 11 verfügbar gestellt.

PecuniaBanking: Version 2.2.0 ist im Ansatz VoP fähig, aber es muss noch einiges getan werden. Mehr hier -> hbh-Forum

Über die Funktion Neuen Zugang einrichten können Sie als Benutzer einen Zugang mit dazugehörigen Konten einrichten.

 

Einen vorhandenen Zugang bearbeiten können Sie über die drei Punkte neben dem Namen Ihres Bankzugangs.

 

Den „Zugang synchronisieren“ sollten Sie anwählen, wenn am Konto neue Funktionen oder neue Rechte freigeschaltet wurden. Beachten Sie, dass je nach Bank und Auslastung etwas Zeit vergehen muss, bis die Bankserver auf Änderungen reagiert haben.

Möchten Sie einen neuen Zugang einrichten, klicken Sie oben logischerweise auf „Neuer Zugang“.

 

Zugang ändern:

z.B. den Namen des Zugangs:

 

 

Die Pfad-Einstellung der Sicherheitsdatei:

 

Kontrollieren Sie, z.B. nach einem Rechnerwechsel, ob die Datei erreichbar ist (hier im Bild ist der Stick nicht gesteckt). USB-Sticks bekommen ja schon mal gerne von Windows neue Pfade zugewiesen. Ich empfehle dann gerne: Sie können in der Windows-Verwaltung Ihrem HBCI-Stick einen Laufwerksbuchstaben fest zuweisen.

Synchronisieren Sie nach einer Änderung immer Ihren Zugang um die Funktion zu testen.

In der Kontenverwaltung sehen Sie, welche Konten mit welchem Zugang angesprochen werden.

 

Durch eine Serveränderung kommt es bei der Comdirect zu Fehlermeldungen, weil eine „falsche“ Adresse angesprochen wird. In den Programmen muss die „richtige“ Adresse angegeben werden.

Ich zitiere mal aus dem Homebanking-Forum:

Um das zusammen zufassen es liegt offenbar an einem http redirect von https://fints.comdirect.de/fints nach https://fints.comdirect.de/fints/
(Unterschied ist am Ende der Schrägstrich)

https://homebanking-hilfe.de/forum/topic.php?t=27522

Passt man die Adresse an, sollte es funktionieren.