Suchabkürzung:
#PROFIRW

So ziehen Sie mit Profi cash auf einen neuen Rechner/Server um. Die Anleitungen sind getestet für die Version 10.x, die nur auf CD erhältlich war. Die Version 11 kann als Testversion online geladen werden und muss über einen Lizenzserver aktiviert werden. Die Lizenznummer erhalten Sie von Ihrer lizenzgebenden Bank.

Systemkonform:
Version 10: Wenn Sie die CD der Version 10 parat haben, dann sollten Sie so vorgehen: Datensicherung auf dem alten Rechner, Neuinstallation, Update und Datenrücksicherung auf dem neuen Rechner. Unter V.11.x notieren Sie am alten Rechner die Lizenzdaten, sofern nicht schriftlich vorhanden. Laden Sie am neuen Rechner die neue Version aus dem Netz. Weiter unten habe ich beschrieben, wie Sie ohne Installation und CD umziehen können. Wenn Einstellungen mit umziehen sollen, dann muss der Eintrag „copyfirma=1“ in der WPC.INI egänzt werden und das Programm muss neu gestartet werden. Die wpc.ini-Einträge finden Sie als Button in der Firmenkonfiguration unter „Stammdaten“, melden Sie sich als „master“ an und ergänzen Sie ggf. den Eintrag. Profi cash übernimmt dann Konfiguration und WPC.INI-Einträge mit in die Datensicherung. Ansonsten wird alles auf Standard-Werte eingestellt.

Wenn Sie FinTS/HBCI mit Chipkarte einsetzen (USB-Leser), dann installieren Sie erst die Treiber des Kartenlesers, BEVOR Sie den Kartenleser anstöpseln.


Lesen Sie hier, was Sie bei (online-)Updateproblemen machen können und wie Sie die Version prüfen können.


Einzelplatzinstallation (kein Netzwerk, die Daten ziehen mit um):

  • Installieren Sie auf dem neuen Rechner die Version der CD oder ab Version 11 von der Webseite der gad.de (s.u.)  (ich empfehle einen separaten Laufwerkspfad, z.b. c:\proficash). Wählen Sie die Module aus, wenn Sie ausschließlich FinTS/HBCI mit SEPA nutzen, reichen die ersten beiden Module aus.
  • Aktualisieren Sie das Programm (Update im Servicebereich unter www.gad.de)
  • Nur, wenn Sie nicht die neueste Version verwenden: Melden Sie sich mit einer leeren Firma an und führen Sie das Update durch. Eine leere Firma legen Sie z.B. mit einer neuen Firmennummer, z.B. 9999 an und vergeben sich ein Master-Passwort. Das Update finden Sie unter Datei/Programmupdate.
  • Das Programm muss neu starten, melden Sie sich wieder an und löschen Sie die Firma unter Datei/Firma löschen.
  • Sichern Sie auf dem alten Rechner den Datenbestand: Datei/Datensicherung in jeder Firma.
  • Rücksichern Sie die Daten, indem Sie sich mit der gleichen Firmennummer anmelden (üblicherweise 1) und wählen Sie Datei/Datenrücksicherung.
  • melden Sie sich neu an
  • bei HBCI mit Sicherheitsdatei: Pfadangaben anpassen
  • Prüfen Sie die Datenübertragung

neuen Client/Arbeitsplatz im Netzwerk:

  • Installieren Sie auf dem neuen Rechner die Version der CD oder von der Webseite der Fiducia/GAD (link unten).(ich empfehle einen separaten Laufwerkspfad, z.b. c:\proficash). Wählen Sie die Module aus, wenn Sie ausschließlich FinTS/HBCI mit SEPA (Europa) nutzen, reichen die ersten beiden Module aus.
  • Achten Sie bei der Installation auf die Pfadangaben. Wenn Sie das Programm oder die Datenpfade mit UNC-Pfadangaben installieren (empfohlen), ist es am einfachsten, den Pfad erst im Explorer zu suchen und dort über die Adresszeile zu kopieren.
  • Aktualisieren Sie das Programm (Update unter www.gad.de)
  • Melden Sie sich nicht mit einer produktiven Firma an! Stattdessen eröffnen Sie eine leere Firma und führen Sie das Update durch. Eine leere Firma legen Sie z.B. mit einer neuen Firmennummer 2345 an und vergeben Sie ein Master-Passwort. Das Update finden Sie unter Datei/Programmupdate.
  • Das Programm muss neu starten, melden Sie sich wieder an und löschen Sie die Firma unter „Datei“/“Firma löschen“.
  • bei HBCI mit Sicherheitsdatei: Pfadangaben anpassen
  • Prüfen Sie die Datenübertragung

„Umzug per Hand“
(z.B. wenn der Rechner nicht mehr läuft oder weil keine CD zur Hand ist
)
Profi cash benötigt keine Installation, es bringt sämtliche Verwaltungsprogramme (Datenbankengine) mit. Damit die Software Bescheid weiß, wo Daten und Zertifikate liegen, verwendet sie INI-Dateien (viele ältere Adminis bekommen an dieser Stelle feuchte Augen). Es reicht also, das Programm und die Daten an den neuen Platz zu kopieren und anschließend die Pfade in den INI-Dateien anzupassen. Kommt alles an den gleichen Stellen zu liegen (alle Profi cash Ordner kopieren), müssen die INI-Dateien nicht angepasst werden. Es ist auch möglich, eine komplette Installation auf einem USB-Stick vorzunehmen, wenn dieser an allen Rechnern den gleichen Laufwerksbuchstaben erhält.

Folgende INI-Dateien sind zu editieren (bei Netzwerkinstallation UNC Pfade verwenden):

Inlandsmodul (SEPA-Raum) und Grundinstallation:

  • wpcdir.ini: Pfadangabe zum Programmstart mit abschließendem Backslash! (\)
  • wpc.ini: Datenpfade
  • bkcemu.ini: FinTS/HBCI-Steuerung

Auslandsmodul (was nicht per SEPA erreichbar ist):

  • wipdir.ini: Pfadangabe zum Programmstart mit abschließendem Backslash! (\)
  • wip.ini: Datenpfade

Autostart: Wird die Zahlungserinnerung (Erinnerung auf fällige Buchungen) genutzt, dann muss die ausführbare Datei in der Autostartgruppe noch zusätzlich verknüpft werden.

Eine Anpassung in der win.ini ist nicht nötig.

Wichtig:
Es werden auch am neuen Platz volle Schreib und Leserechte benötigt. Ggf. muss der Virenscanner entschärft werden, er sollte zumindest die *.dbf und *.cdx-Dateien in ruhe lassen.


Zum Start der Software fehlt noch die Verknüpfung, das Profi cash Icon auf dem Desktop: Klicken Sie mit der rechten Maustaste im Profi cash Programmordner auf die Datei „wpc.exe“ (bzw. ausführbare Datei) und wählen Sie im Kontextmenü „Senden an“ und dann „Verknüpfung erstellen“. Ich würde die Datei noch umbennen, „wpc“ ist als Dateiname nicht so schön, wie „Profi cash“. Das gleiche führen Sie für die wip.exe-Datei durch, wenn Sie Profi cash Ausland nutzen. In Profi cash 10 ist/war das Auslandsmodul noch ein separates Programm.


Druckerprobleme nach dem Umzug? Das Programm stürzt ab, wenn Sie den Drucker unter dem Datei-Menü umstellen wollen? Profi cash hat sich womöglich einen alten Drucker gemerkt oder die Zuordnung ist durcheinandergeraten. Löschen Sie die STANDARD.PRT und STAMDARD.FNT aus dem Programmordner.

(letzte Änderung 07.03.2016)
Suchwort #VRNWSRW

Die folgende Anleitung passt sowohl für einen Rechnerwechsel, als auch für ein Wechsel des Betriebssystems (Upgrade) auf dem gleichen Rechner. Eine Datensicherung ist dabei unumgänglich, zu groß ist die Gefahr eines Datenverlustes. Achten Sie darauf, dass das neue Betriebssystem wirklich aktuell ist, bevor Sie im Internet unterwegs sind. Auch ein neuer Rechner ist selten aktuell.

Aktualisieren Sie vor dem Wechsel auf dem alten System auf die für Ihre Version aktuellen Stand. Vergleichen Sie die Angaben mit den Versionsangaben auf der Seite des genossenschaftlichen Rechenzentrums:
Version 5: ist veraltet und wird nicht mehr weiter entwickelt. Wechseln Sie entweder bereits am alten Rechner auf die neue Version (ggf. benötigen Sie ein kostenpflichtiges Update, sofern Ihr Betriebssystem aktuell ist. Unter XP ist die Version 6 nicht lauffähig. Den Link zur alten Version 5 finden Sie bei der GLS-Bank unter gls-laden.de

Version 6 und neuer:
https://www.fiduciagad.de/leistungen/services/vr-networld-software.html


Ich empfehle: Führen Sie lieber keinen Versionswechsel im Zuge des Rechnerwechsels durch. Das kann funktionieren, muss aber nicht. Sichern Sie also innerhalb einer Version 5, dann bleiben Sie erstmal innerhalb der Version 5 und wechseln erst auf dem neuen System auf die neue Version.


Für die Version 4.x gilt das gleiche, wie für die Version 5: Steigen Sie auf die aktuelle Version um. Sie sollten dann nach einer Datensicherung die 60 Tage voll lauffähige Testversion herunterladen und noch auf dem alten Rechner installieren, sofern ausreichende Festplattenkapazität vorhanden ist und das Betriebssyestem aktuell ist. Die aktuelle Version finden Sie bei der FIDUCIA & GAD IT AG (link s.o.).

Umzug, die Kurzform:

  • Programm aktualisieren auf altem Rechner
  • Datensicherung über die Backupfunktion
  • ab Version 5: Lizenznummer notieren
  • Neuer Computer: Programm installieren (Version 5 downloaden, 4 von CD)
  • alter Rechner: Version 4: Updates durchführen
  • Programm starten (!) und als Supervisor anmelden
  • Programm beenden
  • Datenrücksicherung
  • ab Version 5: ggf. Lizenznummer eingeben und aktualisieren
  • HBCI per Signaturdatei: Laufwerksbuchstaben anpassen
  • HBCI per Chipkarte: Kartenleser installieren und anschließen
  • Testen

Die lange Anleitung:

Kontrollieren Sie die Versionsangaben. In der Version 4 finden Sie diese über die Menüzeile, „Hilfe“ und Klick „über VR-NetWorld Software“.

In der Version 5 sieht dies so aus:
VRNWS_01_Version_finden

Wenn Sie die Version 5 mit Lizenz einsetzen, notieren Sie sich bei dieser Gelegenheit gleich die Lizenznummer und Ihre Kundennummer.

VRNWS_01_Version_finden_02

DIe Lizenzmaske (hier leer):VRNWS_LizenzschluesselNotieren Sie unbedingt Ihre Lizenznummer und Ihre Kundennummer. Zusammen mit der Banklizenz ergibt sich eine nutzbare VR-NetWorld Lizenz. Die Kundennummer muss nicht die Kunden/Kontonummer der Bank sein! Schreiben Sie diese aus dem Feld ab oder drucken Sie am besten die Lizenz direkt aus.

VRNWS_DatensicherungDaten sichern

Beenden Sie die Software: Der Prozess der Datensicherung ist für beide Programmversionen aktuell gleich.

Wählen Sie über das Programmmenü des Betriebssystems (unter XP links unten auf Start, bei Vista und Windows 7 über die „Windows-Kugel“) den Ordner „VR-NetWorld Software“ an und wählen Sie dort „VR-NetWorld Backup“ aus.

Oder Sie nutzen die Funktion innerhalb der Anmeldung.

VRNWS_02_Backup

Ihre Datensicherung speichern Sie immer auf einem anderen Datenträger z.B. auf einem USB-Stick oder einer Wechselfestplatte. Für den Umzug stecken Sie diesen nun den USB-Stick ein und klicken Sie auf die drei Punkte hinter der Pfadangabe.

VRNWS_03_Datensicherung_01

Es öffnet sich der typische Dateidialog Ihres Windows. Hier am Beispiel von Windows 8, unter anderen Systemen dürften Sie hier „Computer“ oder „Arbeitsplatz“ (1) sehen.

Wählen Sie (2) z.B. den USB-Stick aus.

VRNWS_03_Datensicherung_02Geben Sie einen beschreibenden neuen Dateinamen an (3), z.B. „Backup VR-NetWorld Software Stand 01.02.2014 alter Computer“ und klicken Sie anschließend auf (4) „Öffnen“, der Pfad wird übernommen, Sichern Sie nun Ihren Datenbestand. Für den seltenen Fall, dass SIe mehrere Datenbestände nutzen, sichern Sie diese jeweils unter einem eigenen Dateinamen und benennen Sie diese entsprechend. (Auswahl oben Datenbestand „Lokaler Bestand“).

VRNWS_03_Datensicherung_04_Pfad

Sichern SIe Ihre Daten und verfolgen Sie die Hinweise im Statusfenster.VRNWS_03_Datensicherung04

Vergessen Sie nicht, den Stick vor dem Entfernen am System abzumelden („auswerfen“, „sicher entfernen“).

Neuinstallation der VR-NetWorld Software

Achten Sie darauf, dass Sie ein aktuelles Windows-Betriebssystem verwenden. Der Einsatz unter XP wird nicht mehr empfohlen, in Zukunft kann der Betrieb nicht mehr gewährleistet werden.

Laden Sie auf dem neuen System die VR-NetWorld Software in der jeweils aktuellen Version herunter. Die 5er Version ist eine Testversion, die nach der Lizenzierung zu einer vollwertigen Lizenz wird. www.gad.de

Version 4: Sie benötigen die Installations-CD 4.x und das Update auf die aktuellste Version. www.gad.de.

Installieren SIe die jew. Version und bringen Sie ggf. die 4er Version auf den aktuellen Stand.

Starten Sie die Version, damit die Datenbanken angelegt werden können. Erst dann ist eine Datenrücksicherung möglich. Vergeben Sie ein Supervisor-Passwort und brechen Sie anschließend den Dialog ab.

Datenrücksicherung:

Stecken SIe den Stick mit der Datensicherung an und wählen Sie in Windows unter Programme im Ordner „VR-NetWorld“ das Menü „VR-NetWorld Restore“.

VRNWS_06_Restore

Es öffnet sich ein ähnlicher Dialog, wie bei der Datensicherung (siehe oben).

Anschließend sollte der Datenbestand wieder vorhanden sein. Melden Sie sich mit den alten Passwörtern in der VR-NetWorld Software an.

Version 5/6: Lizenzieren Sie die Version. (Lizenzmenü siehe oben).

FinTS/HBCI mit Chipkarte an USB-Lesern: Installieren Sie den Gerätetreiber, bevor Sie den Kartenleser anschließen. (bei Reiner-Lesern: www.reiner-sct.de ). Testen Sie die Funktion.

Testen Sie die Bankzugänge, in dem Sie sämtliche Konten aktualisieren.

Wenn Sie als Sicherungsmedium eine Signaturdatei einsetzen
Sollten Sie – „verbotenerweise“ – die Sicherheitsdatei auf Ihrem Rechner oder Server gespeichert haben, dann müssen Sie diese auch auf den neuen Rechner kopieren, bzw. wäre jetzt die gute Gelegenheit, einen Wechseldatenträger, also Stick oder Speicherkarte einzusetzen. Die Pfadangabe finden Sie in der Bankverbindung der alten Version.

Lesen Sie >hier< weiter, wenn die VR-NetWorld Software den Pfad oder den Laufwerksbuchstaben nicht mehr findet (USB-Stick, etc.)