Offensichtlich geht es in die nächste Eskalationsrunde: Bisher verschlüsselten die Ransomwaretrojaner nur einzelne Dateien, jetzt schließen Sie die gesamte Festplatte weg, so dass der Computer nicht mehr nutzbar ist.

Malware-Warnsymbol_rot_gluehendMir ist bisher nicht klar, ob dies sogar fremde Partitionen einschließt, so dass eine parallele Nutzung von z.B. Windows mit Linux oder auch Mac mit Parallels/Windows eine Gefahr für das gesamte System darstellt.

Backups werden also noch wichtiger, wenn man auf ein funktionsfähiges Computersystem angewiesen ist. Es kann sich lohnen, einen Zweitrechner in Petto zu haben. Ich denke da  z.B. an Leasingrückläufer, die zwar ein paar Jahre auf dem Buckel haben, aber als Bürorechner mit aktuellem Windows-System sehr gute Dienste leisten können.

Quelle:
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Erpressungs-Trojaner-Petya-riegelt-den-gesamten-Rechner-ab-3150917.html


Ergänzung:

Zitat: UEFI-Systeme lassen sich retten

Die Sicherheitsforscher bestätigen die Erkenntnisse von heise Security, dass nur Systeme mit MBR verschlüsselt werden.

http://www.heise.de/newsticker/meldung/Erpressungs-Trojaner-Petya-Neue-Infektionswelle-rollt-an-Verschluesselung-bisher-nicht-knackbar-3160177.html

Update 2: Daten wiederherstellen, Entschlüsselung möglich:

http://www.heise.de/newsticker/meldung/Erpressungs-Trojaner-Petya-geknackt-Passwort-Generator-veroeffentlicht-3167064.html

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