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Diese Anleitung beschäftigt sich mit der Sperre der HBCI-Karte, damit ist das Signaturverfahren gemeint, nicht das PIN und TAN-Verfahren.

Die Entsperrung eine durch 3-malige aufeinanderfolgende PIN-Fehleingabe vorläufig gesperrter Karte ist nicht durch die Bank und leider auch nicht in jedem Programm möglich. Liegt die PUK nicht vor, muss die Karte ausgetauscht werden. Die PUK wird üblicherweise gleichzeitig mit der PIN verschickt, der Brief sieht bis auf die Angaben ziemlich gleich aus. Eine Nachbestellung der PUK ist nicht möglich, hier unterscheidet sich die HBCI-Karte von den üblichen Bankkarten.

Karte retten

Zur Entsperrung bietet sich das schlanke und geniale Kartentool „Chipcardmaster“ vom Chipkarten-Guru Dr. Olaf Jacobsen an.

Dieses ist bei heise.de zu finden (Verlag mit Sitz in Hannover, u.a. Herausgeber der c’t). Geben Sie im Downloadmenü „chipcard master“ (Leerzeichen getrennt) ein und laden Sie das Programm von Heise direkt. Der Download beim Hersteller ist nicht mehr möglich. Laden Sie das Programm und installieren Sie die Software.

Beenden Sie vor dem Start Ihr Onlinebanking Programm.

Die PIN-Entsperrung funktioniert nur am Kartenleser im gesicherten Modus, die Eingabe über die PC-Tastatur funktioniert nicht (mehr?).

Damit dieser Modus aktiviert wird, wählen Sie unter „Kartenleser“ „Einstellen…“ aus.

Aktivieren Sie die Pin-Eingabe am Kartenleser und bestätigen Sie mit OK.

Sollten Sie eine Fehlermeldung erhalten und das Programm abstürzen, prüfen Sie, ob die Eingabe trotzdem funktioniert hat.

 

Klicken Sie das Menü „Tools“ an und dort „Entsperre PIN…“

 

Folgen Sie den Angaben und achten Sie auf die Anzeige im Kartenleser. Sie müssen einmal die 8-stellige PUK eingeben (separater Brief) und 2x die neue Karten-PIN.

Danach sollte die Karte wieder mit der neu vergebenen PIN verwendbar sein.

 

 

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