letzte Änderungen:
23.10.2019

Aufgrund vieler Nachfragen habe ich nun doch eine eigene Seite für DATEV Unternehmen Online (DUO) eingerichtet. So ist dann auch die Kommentarfunktion sinnvoller für Fragen zu nutzen.

Die DATEV Software beherrscht unter FinTS/HBCI/Api  PIN & TAN, EBICS wäre die meist kostenpflichtige Alternative und eignet sich für große Datenmengen. Die Anbindung an RZ-Bankeninfo zum Abruf der Umsatzdaten ist zusätzlich möglich.
Die HBCI-Signatur-Chipkarte und HBCI-Signaturdatei beherrschen die DATEV Lösungen nicht.

Mit Inkrafttreten der PSD2-Vorschriften wird ein gültiger TAN-Zugang nötig. Es ist daher nicht sinnvoll – und war auch nie erlaubt – dem/der Steuerberater*in die Zugangsdaten zu geben!

Schnittstellenverwirrung: HBCI oder nicht HBCI?
Der von der DATEV “HBCI” genannte Zugang wird seit September 2019 mit der PSD2-Verpflichtung über den Dienstleister finAPI GmbH umgesetzt.

FinAPI nutzte meines Wissens im Oktober bei den meisten Banken die FinTS-Schnittstelle, wie früher die DATEV über das eigene System. Der für Dienstleister zur Verfügung gestellte Zugang kann nicht ganz den Umfang wie ein vollwertiger FinTS/HBCI-Zugang bieten. Dies ist möglich, denn die FinTS-Schnittstelle  nach BaFin-Bescheid vorerst nicht abgeschaltet werden. “Muss glücklicherweise nicht abgeschaltet werden”, denken die meisten Betroffenen.

Leider nennt die DATEV den Zugang weiterhin “HBCI”, was leider in den Gesprächen mit den Bankmitarbeiter*innen regelmäßig für Verwirrung sorgt. Um es hier auch noch mal zu sagen: Es ist kein HBCI. Das war es früher auch nicht, sondern FinTS mit PIN & TAN. Würde die seit Frühjahr 2019 für Drittanbeiter vorgesehene und verfügbare PSD2-Schnittstelle eingesetzt, wäre es X2Sa, mit den gleichen Zugangsdaten.

Wenn Sie bereits einen funktionierenden Onlinebanking-Zugang haben, benötigen Sie bei der GLS Bank und den meisten Genossenschaftsbanken keine gesonderte Freischaltung für die Nutzung per PIN und TAN.

Bei Genossenschaftsbanken am Rechenzentrum Fiducia & GAD IT AG unterstützt die API-Schnittstelle Sammelbuchungen, aber keine Lastschriften. Auslandszahlungsverkehr kann die FinAPI noch nicht.


Dieser Link enthält Links mit Anleitungen zu den einzelnen Schnittstellen –  die FinAPI-Lösung über EBICS bis zur RZ-Bankeninfo.

apps.datev.de/dnlexka/#/document/1034302

Stand und Infos aktueller Fehlerbehebungen: www.datev-community.de/thread/20420


Für neue User*innen in UO:

Haben Sie bereits Ihre Online-Banking PIN vergeben?
Wenn nicht, führen Sie die PIN-Vergabe als erstes im Onlinebanking der Bank durch. Die PIN-Änderung in einer DATEV Software selbst scheint aus mir unbekanten Gründen nicht sauber zu funktionieren.

Sie sollten dann bei dieser Gelegenheit im Onlinebanking auch einen Alias vergeben. Nach der Anmeldung finden Sie dies unter “Service” und dort links unter “Alias”.

Verwenden Sie in DUO den Alias, müssen Sie diesen bei einer Änderung des Alias auch in den Zugangsdaten der finAPI ändern.

Sm@rtTAN mit Chipkarte – keine TAN-Grafik: Prüfen Sie, ob der Popup-Blocker des Browsers aktiv ist.
Bei der Initalisierung der Bankverbindung muss im Drop Down das richtige Verfahren (optisches TAN Verfahren) ausgewählt werden.


mehrere User*innen:

DATEV Unternehmen Online schien unter FinTS/HBCI manchmal Probleme zu haben, wenn mehrere User das Programm nutzen sollten und “missversteht” anscheinend manchmal das Feld Kunden-ID. Die Kunden-ID taucht dann im Feld anderer Benutzer*innen auf. Ob dies auch für die neuen Zugänge mit den Bezeichnung VR-NetKey oder FinAPI zutrifft, werden wir in Zukunft herausfinden.

Verwenden Sie daher einen Alias und tragen Sie diesen ausschließlich in das Feld Benutzerkennung ein. Der Alias sollte kein Sonderzeichen enthalten.

Er kann im Onlinebanking der Bank vergeben und dort auch geändert werden unter “Service” und “Alias”.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Post Navigation