Aktuelle Einstellungen – ganz allgemein:

Die Bezeichnungen der Felder in den verschiedenen Zahlungsverkehrsprodukten sind leider nicht eindeutig. z.B. wird das Feld Kunden-ID in der FinTS/HBCI-Software manchmal als “Kundennummer” bezeichnet, obwohl der Begriff in der Genowelt schon anders besetzt ist, entsprechend schnell passieren Missverständnisse. Zu allem Überfluss leistet sich der Genoverbund aktuell noch zwei verschiedene Banksysteme.

Woran kann ich erkennen, mit welchem Banksystem meine Genossenschaftsbank arbeitet.

Deshalb beschreibe ich hier die Einstellungen und Felder möglichst allgemeingültig, obwohl es womöglich sogar “falsch” ist und versuche ein paar Begriffe zu erklären.

Also, da wäre als erstes:

Benutzername, Zugangsname, Bankkontakt, etc.: Darunter verstehen die meisten Programme einen bezeichnenden Namen für den Bankzugang. Denn das Computerprogramm kann ja nicht wissen, wer am Rechner sitzt. Dieser Name kann üblicherweise frei vergeben werden. Er steht nicht unbedingt an erster Stelle, bei einigen Programmen wird dieses Feld auch nicht angeboten. Damit nach den richtigen Zugangsdaten gefragt werden kann, ist es sinnvoll, möglichst sprechende Namen zu vergeben, unterscheidbar nach Nutzer/in, ggf. Zugangsart und sogar Bankbezeichnung, wenn die Feldlänge dies hergibt.

Das erste Feld “Benutzerkennung”:
Häufig das erste Feld nach der BLZ. Hier scheinen sich die Programmierer weitestgehend einige zu sein. Das Feld wird gefüllt, je nach Bankzugang, mit:
Für Banken mit Altsystem bank21 beim PIN & TAN-Zugang: VR-Kennung,
Für Banken mit Folgesystem (agree21): VR-NetKey oder Alias

Signaturdatei: Benutzerkennung nach dem Muster 672….
Chipkarte: wird bei personalisierten Karten ausgelesen, auch nach dem Muster 672…

Das zweite Feld, “Kunden-ID”:

Muss nur bei Banken mit dem Altsystem ban21 mit der VR-Kennung gefüllt werden, egal ob PIN und TAN oder Signaturdatei/Karte.

Es wird auch häufig fälschlich nach Kundennummer oder sogar korrekt nach der VR-Kennung oder ähnlichem gefragt. Es ist eigentlich immer das nächste Feld direkt nach der Benutzerkennung. Über dieses Feld steuern GAD-Banken neuerdings die Berechtigungen.

Zugangsdetails der exGAD-Banken (auch GLS-Bank)

Sicherheitsdatei: nur noch RDH-10
Chipkarte: RDH-7 (Karte mit Namensaufdruck), unpersonalisiert: RDH-9
Kommunikationsadresse: hbci.gad.de
Port für FinTS/HBCI: 3000 (muss manchmal in Routern oder Firewalls frei gegeben werden)

PIN&TAN-Zugang
Kommunikationsadresse: https://hbci-pintan.gad.de/cgi-bin/hbciservlet
FinTS Version 3.0
TLS 1.2 nötig seit Juli 2019
Base64 encoding (meist automatisch)
Port für FinTS/HBCI: 443 (meist automatisch richtig)
Fingerabdruck Zertifikat (prüfen die meisten ZV-Programme selbständig), SHA256:

49 E7 C6 02 2F 85 A7 63 1D 50 FD A5 4C 83 59 F7 
30 D4 8C 57 33 06 D3 AA 67 6A E5 B6 E7 5C 77 7E

TAN-Medien

Um die neuen Richtlinien zu erfüllen, ist spätestens ab Mitte September 2019 die TAN-Eingabe Pflicht. Die Banken können auf die tägliche Eingabe verzichten, spätestens alle 90 Tage ist sie nötig. Daher muss ein gültiges TAN-Medium ausgewählt werden.

 

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