Mit dem – im Vergleich zum Chipcardmaster etwas sperrigen Windows-Tool „VR-NetWorldCard Admin“ kann man falsch eingestellte HBCI-Karten reparieren, wenn die Banking-Software z.B. beim Kartenwechsel die Einstellungen der Karte unzulässig verändert hat. Die Einstellungen befinden sich in einem zugänglichen Speicherbereich der Karte.

Leider kenne ich keine frei zugängliche Downloadadresse, fragen Sie das Tool bei Ihrer Genossenschaftsbank an. „Meine“ Version stammt aus 2006, funktioniert aber auch mit der neuesten Kartengeneration mit Betriebssystem Seccos 7.

Die „Reparatur“ dauert nur wenige Minuten und lohnt immer dann, wenn die Karte nicht durch mehrfache PIN-Fehlversuche zerstört ist.

Nach dem Auspacken muss die ausführbare Datei gestartet werden.

 

Es muss der Weg zur ctapi eingetragen werden, einer Bibliothek, die den Kartenleser ansteuern hilft.

Bei mir liegt die dll unter Programme/Reiner SCT/DriverPackage/ctapi

Installieren Sie ggf. die neueste Version des Kartenlesers.

Testen:

Hinweis lesen

Karte auslesen per Klick

Die Karten-PIN muss am Kartenleser eingegeben werden.

Danach öffnen sich die Einträge. Uns geht es um den Eintrag im EF_Notepad Record 1

 

Das „Problem“ ist, dass die Inhalte teilweise hexadezimal codiert sind – also nicht im Klartext lesbar und komplett als im Feld abgelegt sind. Wir müssen also die Daten im Text finden, um sie ändern zu können.

In der Anzeige werden die vom Tool gefundenen Felder rechts angezeigt.

Die Felder sind mit Tags versehen (C1 bis CA), gefolgt von der Längenangabe des Inhaltes (len=x). Dann folgen die Inhalte selbst.

Es ist nur das Textfeld links änderbar.

 

Bevor Sie irgendetwas ändern:
Markieren und kopieren Sie den Inhalt des Editierfeldes links in einer Textdatei, die Sie als Backup speichern. Dann können Sie nichts verschlimmbessern und können im Notfall ganz einfach auf den alten Zustand zurückgehen.

Ich empfehle auch, die Änderung in einem Editor durchzuführen und ebenfalls unter einem neuen Namen zu speichern. Im Editor können Sie nämlich die Felder suchen, z.B. das Feld C5

Mit einem online-Tool, welches HEX zu ASCII konvertiert, kann man einen Teil der Daten lesbarer machen, so sind z.B. die BLZ, URL des FinTS-Servers, die Benutzerkennung und die Kartenart/Folgenummer sicht- und kontrollierbar.
Falls Sie dieses benötigen, z.B. um die Serveradresse auf Fehler zu kontrollieren, suchen Sie mit einem Suchdienst Ihrer nach „Hex zu Ascii online Tool“. Wirklich geheime Daten befinden finden sich nicht in diesem frei zugänglichen Speicher.

 


Einreichungsstatus ändern

Bei einer neuen Karte kennt die Bank die öffentlichen Kartenschlüssel noch nicht, die Karte muss initialisiert werden. Leider schaffen es die Programme regelmäßig, den Einreichungsstatus zu ändern, ohne die Initialisierung korrekt durchgeführt zu haben.

Mit Anpassung des Feldes C5 können wir aber den Status anpassen und z.B. von 04, wie bei meiner Karte auf den Status 01 = „noch nicht initialisiert“ ändern.
Suchen Sie im Text nach C5 und ändern Sie ausschließlich die Stelle C50104 auf C50101 ab.

Speichern Sie den Eintrag mit Klick auf „OK“ und lesen Sie die Karte neu in Ihrer Software ein.


Die Kartenfolgenummer korrigieren

Leider ist dies auch 2025 noch weiterhin ein Thema.

Uns interessiert bei diesem Thema der Teil, der hinter dem CA-Eintrag eingetragen ist:

CA 12

Die Länge ist und bleibt 12.

Hex 30 30 37 30 30 31 entspricht den Zeichen 0 0 7 0 0 1

303037303031303037303031303037303031

also 007001007001007001.

01 ändern wir für die Folgenummer 02 von Hex 31 auf Hex 32, ergibt

303037303032303037303032303037303032

und Folgenummer 03 entsprechend 303037303033303037303033303037303033 usw.

Speichern Sie den Eintrag mit Klick auf „OK“ und lesen Sie die Karte neu in Ihrer Software ein.


Die Kartennummer ist unter „Diverses“ zu finden – interessiert uns aber bei unserem Problem nicht, hilft aber im Dialog mit der Bank, um die richtige Karte im Banksystem finden zu können. Tipp an die Kolleg*innen: Unter Funktion 2079 kann man die Karte ausfindig machen.

Der Rechnerwechsel des BankingManagers ist aufgrund des einfachen Backup-Verfahrens schnell und sehr einfach möglich.

Die folgende Beschreibung ist gedacht für den Rechnerwechsel eines Einzelplatzes (alle Daten auf einem Rechner, keine Netzwerkinstallation mit mehreren Arbeitsplätzen):

Kurzanleitung: Updaten, Datensicherung auf Wechseldatenträger (USB-Stick erstellen) und Datenrücksicherung nach Installation auf neuem Rechner.

Aktualisieren Sie – sofern ein Update angeboten wird – zuerst die Version des abgebenden Rechners und installieren Sie auch auf dem aufnehmenden Rechner die aktuelle Version.
www.atruvia.de/bankingmanager

Im abgebenden Computer können Sie zwar auch die „normale“ Datensicherung nutzen oder auch die externe Datensicherung. Erstere erstellen Sie als Admin über das Männchen-Symbol links unten. Einfacher ist es aber, die externe Datensicherung zu nutzen, denn sie kann als separates Programm einfach aufgerufen werden – Sie benötigen dafür keine Anmeldung.

Suchen Sie in Windows über die Programmsuche nach „banking“ und wählen Sie „BankingManager Sicherung & Wiederherstellung“ aus.

 

Es öffnet sich ein einfaches Menü. Im abgebenden Rechner wählen Sie selbstverständlich „Daten sichern“ aus.

 

Stellen Sie den Dateipfad auf einen geeigneten Pfad ein, z.B. einen USB-Stick. Der Dateiname wird vom Programm automatisch vergeben und enthält einen Zeitstempel, so dass bei mehreren Sicherungen keine Verwechselung passieren kann.

 

Klicken Sie anschließend auf „Daten sichern“.

 

Die Rücksicherung geschieht am neuen Rechner entsprechend über den anderen Button.

Wird die Fehlermeldung:

9010 camt Nachricht nicht zugelassen

ausgegeben, versucht vermutlich das Programm oder die App einen Umsatzabruf mit veraltetem camt- Format am Bankserver abzusetzen. Offiziell sind die Alt-Formate erst zum 25.11.2025 abgekündigt, aber anscheinend sind hier bereits Abschaltungen aktiv geworden.

Damit die Programme die richtigen Formate anfordern, müssen die Bankdaten (sogenannte Bankparameter-Daten, kurz BPD) aktualisiert werden, das passiert durch einen Abgleich, der bei den meisten Programmen „Synchronisieren“ oder „Benutzerdaten aktualisieren“ genannt wird.

Profi cash 12: Benutzerdaten aktualisieren

GLS eBank /windata synchronisieren (müsste ähnlich auch bei ddbac-Progreammen wie Wiso / Lexware ..) funktionieren

BankingManager synchronisieren

Starmoney
Öffnen Sie in der Kontenliste das Konto mit Doppelklick und wählen Sie oben die Karteikarte des HBCI-Zugangs an. Dann klicken Sie unten den Button „aktualisieren“. Testen Sie den Zugang.
Nützt das nichts, die Kontoeinrichtung neu durchspielen (Daten sollten hierbei nicht verloren gehen). VR-Netkey nicht vergessen (das Feld Kundennummer ist falsch beschriftet).

VR-NetWorld Software:
Wählen Sie im Textmenü: „Stammdaten“, „Bankzugänge verwalten“. Klicken Sie mit rechter Maustaste auf den Bankzugang und wählen Sie im Kontextmenü „synchronisieren“. Testen Sie den Zugang.

Wiso mein Geld: Wechseln Sie in die Ansicht Konten, führen einen Rechtsklick auf ein bestehendes Konto aus und wählen die Option HBCI Kontaktübersicht. Bankkontakt anwählen und Button Synchronisieren anklicken.

SFIRM: 

Sfirm

Womöglich benötigen Sie entsprechende Programmrechte.
Klicken Sie auf „Wechseln zu“, anschließend auf „HBCI-Banken“ und wählen Sie dort bitte Ihre Bankverbindung aus. Rechts auf „Ändern“ und nun auf „Bearbeiten“ und wählen Sie „Bank- und Benutzerdaten anfordern“ und danach „Kontoinformationen anfordern“ an.

 

 

 

 

Wird BankingManager im Netzwerk eingesetzt, dann muss zwingend bei der Installation an allen Plätzen die Option „für alle Nutzer“ ausgewählt worden sein.

Ansonsten wurde vermutlich an einem Arbeitsplatz die Software nicht sauber beendet. In allen vernetzten Plätzen die Software beenden, falls nicht schon geschehen, ich empfehle einen Windows-Neustart, da ein „Runterfahren“ oft den Computer nur in den Standby schickt.

Im Netzwerkbestand des Servers befindet sich eine Datei global.lck. Suchen und löschen Sie die Datei.

lck steht für „locked“, das l ist also ein L, kein i.

 

Die Version 1.10.1.3 von gestern generiert beim Abruf von Kontoauszügen und Umsätzen vereinzelt den Fehler:

Das Segment ist semantisch fehlerhaft.

Ob „vereinzelt“ sich darauf bezieht, dass nicht alle Kund*innen Sparkassenkonten haben oder ob dies vereinzelt bei Sparkassenkunden auftritt, entzieht sich aktuell meiner Erkenntnis.

Als Workaround wird der Besuch des Onlinebankings empfohlen oder ein Downgrade auf die Vorversion.

EBICS ist kein Echtzeitverfahren wie FinTS/HBCI, bei dem alles in einem „Rutsch“ passiert, dafür ist EBICS aufgrund der asynchronen Verarbeitung in der Lage, viel größere Datenmengen zu verarbeiten und muss von Banken in Deutschland mit Firmen in der Kundschaft auch zwingend angeboten werden.

Dadurch ist das System sehr stabil und unempfindlicher bei der Auslastung, aber die Aufteilung auf Arbeitsschritte macht es nötig, die Verarbeitung am EBICS Server nach dem Senden zu prüfen. Es wird sogar vom Protokollabruf ein Protokoll erstellt.

Diese Notwendigkeit gibt es nicht erst seit der Einführung der Namensprüfung im Oktober 2025, diese Pflicht ist in den Nutzungsbedingungen zu EBICS immer schon enthalten.

Bei uns (GLS Bank) hat in der Regel jeder EBICS-User auch die Berechtigung zum Abruf.

In Profi cash nutzt man dazu einen Abrufjob „PTK“ an, der am Server die vorhandenen Protokolle abruft.

Es reicht, dass pro EBICS-Kunden-ID, man hat in der Regel pro Bank nur eine einzige davon, ein einziger Job vorhanden ist.

Kontrollieren Sie als erstes in der Datenübertraung, ob bereits ein PTK-Job angelegt ist:

Achten Sie darauf, dass kein Filter gesetzt ist, sonst finden Sie den vorhandenen Job womöglich nicht in der Liste.

Oder Sie tragen bei „Art“ oben „=PTK“ ein.

Wenn Sie jetzt den Auftrag markieren und dann den Button „Senden“ klicken, wird nur der eine Job ausgeführt.

Wurde der Auftrag gelöscht, können Sie den Job mit wenigen Klicks neu erstellen.

Wählen Sie Datentransfer an und dort „Job erstellen“.

Schauen Sie von unten und wählen Sie „Datei Senden/Holen“ an (ich meine früher war mal nur „Senden/Holen“ angegeben, daher vermutlich die Großschreibung.)

Wählen Sie ein EBICS-fähiges Konto aus (eines pro Bank reicht) und bei Auftragsart „PTK Protokolldatei abholen“

Wenn Profi cash bereits einen Job zum Bankzugang erkennt, erhält man diese Fehlermeldung. Es ist nicht nötig, einen weiteren Job anzulegen, wenn Sie dieses Fenster sehen, klicken Sie auf „Nein“.

 

…Senden…

Der Abruf allein reicht natürlich nicht – man muss den Text nach dem Abruf auch lesen:

 

 

Die Infos können dann solche sein:

Die Empfaengerueberpruefung laeuft noch. Nach Bereitstellung der Ergebnisse kann der Auftrag in der VEU eingesehen werden (bzw. ist bereit zur Freigabe mittels Begleitzettel).

oder etwas positives:

Der Auftrag war korrekt und konnte zur Weiterverarbeitung weitergegeben werden.

 

Wenn Sie in Profi cash 12.98 die Druckausgabe auf „Bildschirm“ umstellen, können Sie eventuell einen Fehler umgehen.

Auch finden viele umwelt- und kostenbewusste Kund*innen die Funktion auch als solche prima, weil die Ausdrucke nicht immer gebraucht werden, z.B. weil die Daten eh über das Steuerbüro verarbeitet werden oder auf dem Kontoauszug sichtbar sind. Sie können die Drucke z.B. auch direkt in die elektronische Archivierung packen.

Sie können aber dann immer noch den Druck anfordern, wenn er denn nötig ist. Bei mir war dies von Beginn an die Standard-Einstellung.

Sie benötigen Adminrechte, also in der Regel mit „master“ anmelden.

Wählen Sie die Administration an und dort „Firmenkonfiguration öffnen“.

 

Hier können Sie einige Einstellungen vornehmen, hier ist es das Umstellen der Kontrolliste.

 

Wenn nach einem Update die Anmeldung im BankingManager mit der Fehlermeldung scheitert, könnte eine ungelöschte Journal-Datei im database-Verzeichnis die Ursache sein.

Nach dem Löschen kann mit dem BankingManager wieder gearbeitet werden.

Der Dateiname ist bm.mandant-sb.sqlite, sie befindet sich im Database-Ordner des BankingManagers.

Der Datenordner ist zu finden unter BankingManager/Mandanten/xxx/Database, wobei xxx den Mandantennamen bezeichnet.

Betroffen scheint in erster Linie das Update auf Version 1.10.0.13 zu sein.

Die aktuelle Version ist die 1.10.1.10

Daueraufträge legen Sie im BankingManager über den Button „Neue Überweisung“ an.

Wählen Sie „Dauerauftrag“ aus. Es handelt sich dann um einen „echten Dauerauftrag“, die Bank kümmert sich um die Ausführung.

Im Gegensatz dazu erfolgt die „Wiederkehrende Überweisung“ erfolgt  als Wiedervorlage in der Software, ohne Sendevorgang wird diese also nicht verarbeitet.

Erfassen Sie die Daten wie bei einer normalen Überweisung, nur mit der Erweiterung, ab wann, wie lange und in welchem Zyklus die Buchung erfolgen soll.


Änderungen

erreichen Sie über den Bestand  – wählen Sie links das Euro-Schein an, dann „Bestand“ und dann  „Dauerauftrag“.

 

Der Bestand muss aktualisiert werden:

 

 

 

 

Markieren Sie den Auftrag und wählen Sie „Bearbeiten“ aus.

 

Ändern Sie, was Sie ändern möchten. Beachten Sie bitte:

Änderungen sind

Änderungen bestätigen

 

 

 

Stand 29.10.2025 – Gemeinschaftsvollmachten funktionieren mit Namensprüfung und Signaturverfahren (getestet mit Sicherheitsdatei, Chipkarte kann ich leider nicht testen, wurde mir aber von Kunden bestätigt.) PIN und TAN konnten wir noch nicht testen.

Wenn Sie EBICS nutzen, lesen Sie bitte >>hier<< weiter.

Achtung: FinTS/HBCI: Es funktioniert nur mit Namensprüfung. Mit dem aktuellen Update funktioniert die Sammlerbuchung ohne Namens-Prüfung (Haken bei Verification of payee entfernt) nicht!

Voraussetzung ist die aktuellste Version vom 28.10.2025,
Version 9.3.0.6 und ddbac 5.10.77.0

 

 

Einzelne Buchung?

Wichtig: Bei Einzelbuchungen in FinTS darf der Auftrag nicht als Sammelzahlung übertragen werden! Dies kann aber problemlos beim Senden geändert werden. Markieren Sie den Auftrag und klicken Sie auf Ausführung und stellen Sie den Auftrag um.

Aktuell, 23.10.2025, muss die Namensprüfung zwingend aktiv sein – ohne Namensprüfung funktioniert das Senden auch von Sammelaufträgen nicht.

Achten Sie darauf, dass der Haken bei „Verification of Payee – Kontoinhaberverifizierung“ gesetzt ist.

Die Unterschriften müssen im Vorgang beide gesetzt werden. Sie können nicht mit der Auftragsverarbeitung arbeiten.

Wählen Sie im nächsten Schritt den Zugang der ersten Person aus.

und die zweite Unterschrift wird abgefragt.

 

erstes Passwort

Die Namensprüfung der Empfänger kann eine gewisse Zeit dauern

zweite Unterschrift – immer noch für die Namensprüfung

Das Ergebnis der Namensprüfung mit Info wird angezeigt. Entweder kann man den kompletten Auftrag ablehnen oder auf eigene Verantwortung ausführen lassen. Ich stimme hier zu…

 

Es erfolgt noch eine Passwortabfrage, dann wird die Buchung ausgeführt, ggf. werden  Protokolle gedruckt oder angezeigt.