Insbesondere bei ddbac-Programmen kommt es manchmal zu folgender Fehlermeldung:

Es sind keine Sperrinformationen für das Sicherheitszertifikat dieser Seite verfügbar. Möchten Sie den Vorgang fortsetzen?

Kurztipp: Ja, Sie möchten, lesen Sie hier weiter.

Störung Zertifikatsserver

Dies bedeutet, dass die bei der Verschlüsselung verwendeten Microsoft-Programme nicht prüfen können, ob der Zertifikatsverwaltungsserver die Zertifikate für ungültig erklärt hat. Das ist im Zusammenhang mit FinTS/HBCI kein Sicherheits-Problem, da die Rechenzentrums-Server sicherlich nicht einfach die Verschlüsselungen und Zertifikate ändern würden. Viele Programme nutzen eigene Verwaltungen und verlassen sich nicht auf Microsoft. „Früher“ hat Microsoft auch gar nicht geprüft, dies ist aber kritisch, wenn man den Internetexplorer zum Surfen verwendet.
Die Ursache kann ein unerreichbarer Server sein, der für diese zurückgerufenen Zertifikate verantwortlich ist.

Die Verschlüsselung selbst ist also in Ordnung, allerdings ist die Meldung lästig.

Wichtig
Die Ursache kann ein veraltetes Betriebssystem sein. Also XP z.B. und alte Serverinstallationen. Auch kommen fehlende Updates in Betracht. Dies ist also wichtig. Prüfen Sie unbedingt, wie es um die Aktualität Ihres Systems bestellt ist.

So lösen Sie das Problem temporär.

Die Mail erschreckt mich ja nun nicht wirklich, wie jeder sich denken kann. Aber was wird denn mit dem Text transportiert? Eine Html-Datei ist ja nun wirklich soo gefährlich nicht, sollte man meinen.

Hier ersteinmal der Inhalt der Mail für Interessierte:

Sehr geehrter Kunde,

Wir haben unregelmäßige Aktivität Ihrer Konto erkannt. Zu Ihrem Schutz, beschränken wir es, bis Sie Ihre Angaben Bestätigung. Bitte laden Sie das angehängte Dokument und überprüfen Sie Ihre Daten. Wenn Sie diese E-Mail ignorieren Ihre Konto wird gesperrt.

Bitte verwenden Sie die Website auf dem Laufenden bleiben. Nutzen Sie diese Gelegenheit, um unser Unternehmen und unsere Reserven einzuführen. Vielen Dank, Kundendienst. Urheberrecht ING DIBA. Alle Rechte vorbehalten. Mailttext ING-Phishing Mail

 

Der Inhalt des Anhangs ist beinahe komplett von der ING-Diba geklaut, nur der Diebstahl der Kontodaten ist in den Code eingefügt worden. Die Daten werden an eine mail.php einer Seite ihracattuyolari(dot)com in wp-includes/images/wlw/x/mail.php eingebracht.

Gibt man diesen Suchtext mal in google ein, dann kommen ziemlich interessante Ergebnisse, wie ich finde, denn offensichtlich sind auch Volksbanken betroffen: https://www.google.de

Die Ganoven sind also schon seit 2013 mit der gleichen Masche unterwegs und senden die erspähten Daten an gehackte WordPress-Seiten. Offensichtlich lohnt es sich immer noch, trotz des grottenschlechten Übersetzung, auf stinknormales Phishing zu setzen. Traurig, dass darauf noch Menschen hereinfallen.

 

Bank X sortiert Konten in einzelnen Kontenmappen.
bankx_aendern_01_Kontomappe_auswaehlen

bankx_aendern_02

wählen Sie oben dann die den Button „Bankkontakte“ an.

bankx_aendern_03a

oben Bankkontakte anklicken

bankx_aendern_03b

 

links den Bankkontakt auswählen und dann oben auf HBCI-Einstellungen klicken.

bankx_aendern_04

 

leider fehlt mir hier der Screenshot, sorry.

Es reicht der VR-NetKey oder der Alias, sofern dieser kein Sonderzeichen enthält.

(Wichtig ist auch die korrekte Auswahl des TAN-Verfahrens. Eine TAN muss die Bank mindesten alle 90 Tage abfragen, um der PSD2-Regulierung zu genügen).

Dann alles bis zum Ende weiter durchgehen.

Einen neuen Bankkontakt in BankX richtet man unter der Ablage oben links im Menü ein. Lassen Sie sich durch den Assistenten führen.

bankx_neue_Bankverbindung_01

bankx_neue_Bankverbindung_02

bankx_neue_Bankverbindung_03 bankx_neue_Bankverbindung_04

Die Eingabe der BLZ halte ich für die einfachste Methode.

bankx_neue_Bankverbindung_05 bankx_neue_Bankverbindung_06

bankx_neue_Bankverbindung_07 bankx_neue_Bankverbindung_08

bankx_neue_Bankverbindung_09

Die Screenshots stimmen nicht mehr, stattdessen kann man den VR-NetKey oder den Alias eintragen, sofern dieser keine Sonderzeichen enthält, die das System durcheinander bringt.

Den VR-NetKey kann man online im Onlinebanking unter „Service“ einsehen und dort auch den Alias eingeben.

bankx_neue_Bankverbindung_10

alter Screenshot noch mit VR-Kennung, bitte Alias oder VR-NetKey verwenden.

Die Kontenmappe ist fertig.

bankx_neue_Bankverbindung_11

bankx_neue_Bankverbindung_12

Da die Bankdaten bei Pecunia nicht geändert werden können (zumindest aktuell nicht), werden die neuen Zugangsdaten über eine neue Bankkennung ins Programm gebracht.

Klicken Sie oben auf das Menü „Bank“ und dort auf „Bankkennungen…“.

pecunia_01_bankkennung

Lassen Sie sich vom Assistenten führen, achten Sie aber nicht auf die Zugangsbezeichnungen.

pecunia_02_bankkennung_hinzufuegen

Aktuell unterstützt Pecunia Banking übrigens nur FinTSS mit PIN&TAN bei GAD-Banken. pecunia_03_Abfrage_BLZ

Die VR-Kennung bitte in beide Felder eintragen. Komplett mit VRK und allen Ziffern. Bei der GLS-Bank ist die Verwendung des Alias erst ab dem 27.08. möglich, ich würde trotzdem zur VR-Kennung raten (weil die Fehlersuche durch die Eindeutigkeit einfacher ist).pecunia_04_Zugangsdaten

Die PIN ist die gleiche, wie beim Onlinebanking per Browser.

pecunia_05_PIN

 

pecunia_06_werte

In meinem Fall sind mehrere TAN-Medien verfügbar. Ich empfehle, das bevorzugte TAN-Verfahren fest einzustellen.

pecunia_08_TAN-Medien

Hier die Kontenübersicht.

pecunia_07_kontenuebersicht

Im Menü „Einstellungen“,
„Konten verwalten“ sind die „Zugangsdaten“ zu überprüfen.
Hier in beide Bankzugangsfelder die komplette VR-Kennung eintragen (großes VRK mit allen 16 Ziffern).

Beim Alias reicht der Eintrag ins erste Feld (nicht verwenden, wenn Sonderzeichen im Alias enthalten sind).

Die HBCI-Version FinTS 3.0 sollte die App selbständig richtig eintragen.

 

Die Versionsangaben von GLS eBank / Windata können Sie direkt im ersten Startfenster links unten sehen.

menue_windata_versionsangabe_anmeldung

Auch während des Betriebs ist die Version immer im unteren Fensterrand sichtbar.

menue_windata_versionsangabe_unten

Die ddbac-Angaben sind insbesondere dann wichtig, wenn FinTS/HBCI-Zugänge nicht richtig funktionieren. „ddbac“ bezeichnet das Übertragungsmodul zur Bank, es wird auch in Lexware, Wiso etc. eingesetzt.

Ob Updates vorliegen, prüfen Sie mit dem Klick oben in die Menüzeile auf „Update“.

Auch in diesem Fenster sind umfangreiche Versionsangaben zu erkennen und auch die Lizenznummer. Es bietet sich an, diese zu notieren, falls ein Rechnerwechsel ansteht.

Führen Sie vor jedem Update unbedingt eine frische Datenbanksicherung durch (auch wenn windata eine eingebaute Sicherungsfunktion hat).

menue_windata_versionsangabe_Update_und_Lizenz

Klicken Sie auf den Button „Jetzt Version prüfen …“

menue_windata_versionsangabe_Updatebutton

menue_windata_versionsangabe_Updatehinweis

Wenn neue Versionen verfügbar sind, erhalten SIe diese Meldung.

Aktualisieren SIe die Software mit Klick auf „Jetzt aktualisieren …“.

 

menue_windata_versionsangabe_Aktualisierenbutton

Sie werden durch den Updateprozess geleitet. Lesen Sie sich die Hinweise durch und bestätigen Sie mit „weiter“. Ggf. benötigen Sie Adminrechte.

menue_windata_versionsangabe_Updatehinweis2

Welche Module aktualisiert werden müssen, hängt vom Softwarestand und von der verwendeten Version ab. Aktualisieren SIe alle veralteten Komponenten.

menue_windata_versionsangabe_Updateversionen

Je nach Internetverbindung kann diese länger dauern. Die Updates können schon durchaus mehr als 100 MB haben, so dass Sie unbedingt eine Breitbandverbindung benötigen.

Immer wieder kommt es vor, dass die Bank-SMS mit der TAN mehrfach im Mobiltelefon ankommt. Wie kann man unterscheiden, ob ein Missbrauch, also ein Betrugsversuch vorliegt oder ob es an einem technischen Systemfehler liegt?

Denn letzteres ist nach meiner Erfahrung sehr häufig der Fall: Der (Handy-)Provider (oder ist es die Antenne?) sendet einfach mehrfach hintereinander die SMS. Bei einem Kunden (alditalk) kam im Minutentakt die ganze Nacht über die mobileTAN an…

Man sieht recht einfach, ob es sich um einen Betrugsversuch handelt: Vergleichen Sie den Inhalt der Nachricht. Ist die SMS und insbesondere die TAN die gleiche, dann kann es sich nicht um einen Betrugsversuch handeln.

Handelt es sich um unterschiedliche Inhalte und um Überweisungen, die nicht von Ihnen veranlasst wurden? Keine Panik – die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass kein Missbrauchsversuch vorliegt. Sperren Sie trotzdem lieber zur Sicherheit Ihren Onlinebanking-Zugang (im Onlinebanking anmelden und dort unter „Service & Verwaltung“.

Oft klärt sich das „Mysterium“ später dann logisch auf: In einem mir kürzlich „untergekommenen Fall“ wurde korrekterweise die Telefonnummer eines Zuganges geändert, der von einem Ehepaar „geteilt“ wurde. Der Ehemann hat bei seinem Auslandsaufenthalt verzweifelt versucht, eine Buchung zu veranlassen, die SMS wurde aber seiner Gattin in Deutschland zugestellt. Es kann also nicht schaden, evtl. vorhandene Mitbevollmächtigte zu kontaktieren.

Die Bank kann übrigens auch bei der Fehlersuche die Datenbank nach der Empfangs-Telefonnummer durchforsten, womöglich wurde ein Tippfehler bei einer Telefonnummer gemacht. Passieren kann Ihrem Zugang in so einem Fall ja nichts, die Anmelde-Daten, wie die VR-Kennung oder Alias und auch die PIN liegen ja nicht vor und können nicht verwendet werden.

Die Fehlermeldung lautet sinngemäß: Dieser Auftrag wurde bereits verarbeitet. Buchung wurde bereits durchgeführt.

„9010 – Die Überweisung wurde bereits ausgeführt“

Folgendes gilt nur für Banken mit dem alten Banksystem der exGAD (bank21). Bei der GLS Bank erfolgt die Systemumstellung am 20.07.19:

Überweisungen werden unter FinTS/HBCI abgelehnt, wenn innerhalb von zwei Tagen die Daten  vollständig übereinstimmen. Im Gegensatz zu den Altsystemen wird hier nun auch der Verwendungszwck beachtet. Achtung: Es gibt Buchungsysteme, die  dynamische Verwendungszwecke generieren, um z.B. die Buchungensdaten mit den Auszugsdaten abzugleichen. Hier sind irrtümliche Doppelbuchungen möglich.

Terminierte Überweisungen werden nicht beachtet.

Wichtig: Es werden Kalendertage beachtet, nicht Arbeitstage! Eine bereits am Freitag vorgenommene Buchung wird am Montag also nicht angehalten.

 

Für Altsysteme mit bank21 gilt noch folgendes (GLS Bank bis 20.07.19):

Bei den meisten GAD-Banken wird überprüft, ob die gleiche Buchung heute oder gestern bereits einmal verarbeitet wurde. Entscheidend ist dabei die Summe des Auftrags, die Empfängerdaten IBAN und ggf. BIC und die IBAN/Kontonummer des Auftrags.

Die gleiche Buchung kann im FinTS/HBCI aus Sicherheitsgründen nicht zweimal übertragen werden – im Browserbanking kann man dies mit einer Bestätigung übergehen.

Glauben Sie mir, dieses Sicherheitsfeature hat schon vielen BuchhalterInnen den Hals gerettet.

Wie können Sie die Buchung trotzdem durchführen?
– buchen Sie einen Sammler in einer anderen Zusammenstellung
– nutzen Sie das Onlinebanking per Browser
– warten Sie ab, bis die Buchung wieder funktioniert oder nutzen Sie die Terminbuchung

nicht bei jeder Bank möglich:
Batchbooking-Flag nutzen, also Sammelbuchung beauftragen und einzeln buchen lassen.

Das Banksystem erkennt Ihren Browser nicht und meldet sich mit dieser Meldung?

Brow­ser­wech­sel er­for­der­lich ! Ihre Brow­ser­ver­si­on un­ter­stützt nicht alle Funk­tio­nen der On­line-Fi­lia­le. Prü­fen Sie bitte Ihren Brow­ser auf Ak­tua­li­tät. Die ak­tu­el­len und un­ter­stütz­ten Brow­ser fin­den Sie hier.

Bei mir wird der Text angezeigt im aktuellen „Midori“ Browser unter Debian Squeeze (Linux, Xfce).

Die Meldung kann man getrost ignorieren, solange der Browser CSS3-fähig ist, der Server kennt die Browserkennung einfach nicht.

Wichtig
Prüfen Sie in jedem Fall die Version Ihres Browsers! Ist dieser aktuell, sind alle Updates installiert? Nur mit einem Browser, der noch aktualisiert wird, ist die sichere Internetnutzung möglich!

Ein weiterer Grund kann eine manuell geänderte Browserkennung/User-Agent sein. Diese Funktion wird von Web-Entwicklern genutzt, um das Verhalten der Internetseite zu prüfen, da nicht jeder Browser wie der andere arbeitet. Der Bankrechner „glaubt“ dann, er habe es mit einem alten System zu tun.

Mozilla Firefox: Prüfen Sie Ihre Erweiterungen (Plugins/Addons).
Expertentipp: Prüfen Sie die Einstellungen (about:config) und suchen Sie nach „exotischen“ Einstellungen. Ein Kunde berichtete mir: Es war ein Schlüssel "general.useragent.override" mit dem Wert "-" gesetzt. Der Schlüssel muss entfernt werden, es nützt nichts, den Wert zu löschen.

Seamonkey und andere Mozilla-Versionen: Die obigen Informationen gelten auch dafür. Wenn das Rechenzentrum die Browserkennung nicht kennt, wird der Hinweis angezeigt. Es gibt Addons, die den Useragent auf Bedarf umstellen können, beispielsweise das Tool „User Agent Switcher“.

Internet-Explorer 11: Starten Sie mit F12 die Entwicklertools und wählen Sie unten links das Computer/MobilTel. Symbol oder drücken Sie STRG-8. Das Browserprofil und die Browser-Kennung können Sie an den mit Pfeilen gekennzeichneten Stellen einstellen. Stellen Sie die Emulation so um, dass dem Banksystem kein mobiler Browser gemeldet wird.
Ergänzung: Prüfen Sie ebenfalls, ob der Kompatiblitätsmodus für die Webadresse aktiviert ist: Link zur Hilfeseite von Microsoft

Safari: Aktivieren Sie das Entwicklermenü mit der Apfel und Komma-Taste (oder im Menü mit Safari/Einstellungen, Karteikarte „Erweitert“)
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