letzte Aktualisierungen 16.01.2020
#cardput

-> Ursache und Reparatur scheinbar defekte Folgekarten mit Fehlermeldung “Kundenschlüssel nicht mehr gültig”
oder auch bei neuen Karten, die bei der Inbetriebnahme nicht richtig funktionieren.

 Wichtig: Achten Sie darauf, dass Ihr Kartenleser eine aktuelle Firmware hat und dass der vorn Ihnen verwendete Gerätetreiber aktuell ist. Bei Reiner SCT-Geräten gibt es dazu den Gerätemanager, das Symbol ist ein goldener Kartenchip, dort können Sie den Stand prüfen. 

Die personalisierten Chipkarten der Genobanken beherrschen einige Versionen des HBCI-RDH-Verfahrens, aktuelle sind z.B. RDH-7 (Karten mit Namensdruck) und RDH-9 (basic-Karten).

Erkennt die HBCI-Software nicht die richtige Verschlüsselungsversion oder wird irrtümlich die falsche Version ausgewählt (9 scheint besser als 7, oder?), wird die Karte dauerhaft umprogrammiert.

Es kann ebenfalls passieren, dass die Benutzerkennung umprogrammiert wird.

D.h. der Chip merkt sich die falsche Information und kann nicht genutzt werden, weil die Bank eine andere Verschlüsselung oder Kennung erwartet.

Mit einem geeigneten Programm ist es aber kein Problem, die Karte wieder richtig einzustellen.

Anleitung – So stellen Sie Ihre Karte auf die richtigen Inhalte zurück:
Eine ddbac installieren: Falls Sie GLS eBank / windata einsetzen, haben Sie das richtige Programm schon, ansonsten testen Sie doch mal die Testversion von www.windata.de.

Das Programm finden Sie anschließend unter Stammdaten, Administrator für HBCI.

Wenn Sie bereits genau diese Karte eingerichtet haben, löschen Sie den eingerichteten Kontakt (markieren und entfernen).

Gehen Sie nun so vor:

Neuen Bankkontakt einrichten (Button neu), BLZ eingeben und die möglichen Zugänge prüfen lassen. Wählen Sie den Expertenmodus an und dann weiter.
Chipkarte als Zugang auswählen, weiter.
Karte auslesen (neuer Kontakt einrichten). Ggf, muss der Kartenleser ausgewählt werden und sichere PIN-Eingabe bei “guten” Lesern.

dann:

  • Benutzerkennung komplett notieren (672….), sofern diese in Ordnung ist. Ansonsten in der Bank die korrekte Benutzerkennung erfragen.
  • sämtliche Kontakte von der Karte entfernen (markieren und auf Button entfernen klicken)
  • den leeren ersten Kontakt auswählen und neu mit der notierten oder erfragten Benutzerkennung wieder einrichten.
  • nur bei bank21 Banken: VR-Kennung in das zweite Feld eintragen (vollständig mit VRK und allen Ziffern).
    Bei der Frage nach der RDH-Version muss RDH-7 bei personalisierten Karten, also Karten mit Namensdruck gewählt werden, bzw. RDH-9 bei Karten nur mit Kartennummer (beginnt mit 672). Achtung, RAH ist falsch!
    Kommt diese Abfrage nicht, dann scheint dies bei neueren Varianten der ddbac am fehlenden Expertenmodus zu liegen (Stand 5.2019), siehe oben. Beginnen Sie in diesem Fall von neuem und schauen Sie, ob der Haken gesetzt werden kann.

Handelt es sich um eine bereits aktive Karte (also bereits verwendete, initialisierte Karten), muss auch bei der RDH-7 Karte ohne Namensdruck kein Ini-Brief zur Bank geschickt werden.

Sie müssen eventuell auch die webadresse prüfen, für Banken (exGAD) lautet diese: hbci.gad.de.

Ignorieren Sie ggf. die Fehlermeldungen und synchronisieren Sie anschließend den Bankkontakt.

Getestet habe ich das aktuell mit der girocard/ec-Karte (Auslaufmodell) und der sogenannten basic Karte (Onlinebanking-Karte, VR-NetWorld card basic, RDH-9), sowie der personalisierten HBCI-Karte (RDH-7)

(Hier mein alter Beitrag aus dem Onlinebanking-Forum: www.onlinebanking-forum.de)


weiterer Hinweis für Genobanker:
Wir hatten einen Hinweis auf eine “unbekannte Benutzerkennung” und “SCA Fehler”. Hier war mal am Konto eine durch den Kunden telefonisch veranlasste Onlinebanking-Sperre am Referenzkonto der Karte angelegt worden (noch bank21). Meiner Meinung sollte das nichts mit der Einreichung zu tun haben, aber man weiß ja nie.