Durch das genossenschaftliche Rechenzentrum und auch bei den Sparkassen werden im November einige ältere SEPA-Zahlungsverkehrsformate nicht mehr akzeptiert, so dass für NutzerInnen älterer Software entweder Updates nötig werden oder auch Konvertierungen von Alt- zu Neuformaten eine Änderung der Arbeitsweise nötig machen.
Welche pain-Formate seit längerem abgekündigt sind, kann man auf den offiziellen Seiten der DK zum Thema nachlesen:
https://www.ebics.de/de/datenformate/format-lifecycle
Hier findet man auch die Spezifikationen in allen Details, falls man z.B. als Entwickler sich mit der Materie intensiv beschäftigen muss.
Was ändert sich konkret?
Oft sind es nur Kleinigkeiten, die beachtet werden müssen: Der Kopf in der XML-Datei ändert sich und das Feld <BIC> heißt nunmehr <BICFI>. Wer da herangeht, kann auch gleich überlegen, ob „IBAN-Only“ nicht sowieso die bessere Idee ist.
Die wesentlich größere Änderung ist die Einführung der Adressdaten in definierte Felder. Werden Adressdaten verwendet werden, egal ob freiwillig oder gezwungenermaßen (nicht EWR-Buchungen benötigen die Adresse immer) müssen diese entweder strukturiert oder – zumindest noch – in hybrider Form übermittelt werden.