letzte Änderung 30.3.16
Suchwort #VRNUP

Klappt das Onlineupdate nicht, können Sie die Trialversion “drüberinstallieren”. Sie sollten aber die Fehlerursache beseitigen.

Achtung – Lizenzkonflikt droht: Da die VR-NetWorld Software vom Lizenzgeber fast ausschließlich als Mietversion lizenziert wurde, wird meist nur noch die aktuelle Trialversion zur Installation angeboten, aktuell also die Version 6. Wenn Sie eine Version 5 besitzen und keinesfalls auf Version 6 aktualisieren wollen/können, dürfen Sie die Version 6 nicht installieren, da Sie ein Lizenzfreischaltung benötigen. Da die Version 5 nicht mehr weiter entwickelt wird und die Betriebssicherheit nicht mehr gewahrt wird, sollten Sie den Wechsel überlegen.

Firewalls und Security-Suiten blockieren die vrupdate.exe: Nach jedem Update müssen die neu aktualisierten Programme freigegeben werden. Prüfen Sie

  • Fehlende Berechtigungen an Ordnern oder ausführbaren Dateien. Es ist Vollzugriff nötig auf den Ordner “onload”. Dieser befindet sich im öffentlichen Dokumente Ordner “vrnetworld”, im Programmpfad oder dem bei der Netzwerkinstallationen ausgewählten Pfad.
  • Probleme beim Zugriff auf Temp Ordner

Windows XP und Serverinstallation Server 2003/2008:
Unter Windows XP muss das ServicePack 3 installiert sein, genauso wie unter den Serversystemen alle Updates eingepflegt sein sollten. Wechseln Sie das Betriebssystem, wenn Sie keine Updates mehr erhalten.

Es können auch Zertifikate fehlen, da der Updateserver separat gesichert ist. Holen Sie die Zertifikate manuell auf Ihren Rechner. Allerdings: XP ist veraltet und gehört ausgemustert. Der Betrieb ist nicht mehr zu empfehlen.


Sicherheitseinstellung in den “Internetoptionen”,  in der Windows-Systemsteuerung können das Ablegen der Updateinformationen verhindern.

Zur Windows-Systemsteuerung gelangen Sie mit Klick auf das Windows Logo am linken unteren Bildrand. 2016-03-31 07_28_55-Program Manager

Geben Sie in das Suchfenster “Systemsteuerung” ein und klicken Sie oben das gefundene Programm an.

Wählen Sie ggf. in der Anzeige rechts oben “kleine Symbole” aus. Die Anzeige sollte alphabetisch sortiert sein. Starten Sie mit Doppelklick “Internetoptionen”.

Revokationsserver02_Internetoptionen

Bitte den Haken bei “Verschlüsselte Seiten nicht auf dem Datenträger speichern” kontrollieren und ggf. entfernen.

Achten Sie auch darauf, dass TLS erlaubt ist, sonst klappt der Verbindungsaufbau zum Server ebenfalls nicht. Das gilt im Übrigen auch für Lizenzierungsprobleme. SSL 2.0 und 3.0 sollten deaktiviert bleiben.

Internet-Optionen_verschluesselte_Seiten_nicht_speichern


Das Programm ist eigentlich aktuell, weist aber ständig auf Updates hin?
Es kann an zwei Dingen liegen: Die lizenzgebende Bank stellt z.B. neue Grafiken oder andere Informationen zur Verfügung oder die Updatedateien konnte nicht richtig aufgeräumt werden:

http://www.onlinebanking-forum.de/forum/topic.php?t=18652

(letzte Änderung 07.03.2016)
Suchwort #VRNWSRW

Die folgende Anleitung passt sowohl für einen Rechnerwechsel, als auch für ein Wechsel des Betriebssystems (Upgrade) auf dem gleichen Rechner. Eine Datensicherung ist dabei unumgänglich, zu groß ist die Gefahr eines Datenverlustes. Achten Sie darauf, dass das neue Betriebssystem wirklich aktuell ist, bevor Sie im Internet unterwegs sind. Auch ein neuer Rechner ist selten aktuell.

Aktualisieren Sie vor dem Wechsel auf dem alten System auf die für Ihre Version aktuellen Stand. Vergleichen Sie die Angaben mit den Versionsangaben auf der Seite des genossenschaftlichen Rechenzentrums:
Version 5: ist veraltet und wird nicht mehr weiter entwickelt. Wechseln Sie entweder bereits am alten Rechner auf die neue Version (ggf. benötigen Sie ein kostenpflichtiges Update, sofern Ihr Betriebssystem aktuell ist. Unter XP ist die Version 6 nicht lauffähig. Den Link zur alten Version 5 finden Sie bei der GLS-Bank unter gls-laden.de

Version 6 und neuer:
https://www.fiduciagad.de/leistungen/services/vr-networld-software.html


Ich empfehle: Führen Sie lieber keinen Versionswechsel im Zuge des Rechnerwechsels durch. Das kann funktionieren, muss aber nicht. Sichern Sie also innerhalb einer Version 5, dann bleiben Sie erstmal innerhalb der Version 5 und wechseln erst auf dem neuen System auf die neue Version.


Für die Version 4.x gilt das gleiche, wie für die Version 5: Steigen Sie auf die aktuelle Version um. Sie sollten dann nach einer Datensicherung die 60 Tage voll lauffähige Testversion herunterladen und noch auf dem alten Rechner installieren, sofern ausreichende Festplattenkapazität vorhanden ist und das Betriebssyestem aktuell ist. Die aktuelle Version finden Sie bei der FIDUCIA & GAD IT AG (link s.o.).

Umzug, die Kurzform:

  • Programm aktualisieren auf altem Rechner
  • Datensicherung über die Backupfunktion
  • ab Version 5: Lizenznummer notieren
  • Neuer Computer: Programm installieren (Version 5 downloaden, 4 von CD)
  • alter Rechner: Version 4: Updates durchführen
  • Programm starten (!) und als Supervisor anmelden
  • Programm beenden
  • Datenrücksicherung
  • ab Version 5: ggf. Lizenznummer eingeben und aktualisieren
  • HBCI per Signaturdatei: Laufwerksbuchstaben anpassen
  • HBCI per Chipkarte: Kartenleser installieren und anschließen
  • Testen

Die lange Anleitung:

Kontrollieren Sie die Versionsangaben. In der Version 4 finden Sie diese über die Menüzeile, “Hilfe” und Klick “über VR-NetWorld Software”.

In der Version 5 sieht dies so aus:
VRNWS_01_Version_finden

Wenn Sie die Version 5 mit Lizenz einsetzen, notieren Sie sich bei dieser Gelegenheit gleich die Lizenznummer und Ihre Kundennummer.

VRNWS_01_Version_finden_02

DIe Lizenzmaske (hier leer):VRNWS_LizenzschluesselNotieren Sie unbedingt Ihre Lizenznummer und Ihre Kundennummer. Zusammen mit der Banklizenz ergibt sich eine nutzbare VR-NetWorld Lizenz. Die Kundennummer muss nicht die Kunden/Kontonummer der Bank sein! Schreiben Sie diese aus dem Feld ab oder drucken Sie am besten die Lizenz direkt aus.

VRNWS_DatensicherungDaten sichern

Beenden Sie die Software: Der Prozess der Datensicherung ist für beide Programmversionen aktuell gleich.

Wählen Sie über das Programmmenü des Betriebssystems (unter XP links unten auf Start, bei Vista und Windows 7 über die “Windows-Kugel”) den Ordner “VR-NetWorld Software” an und wählen Sie dort “VR-NetWorld Backup” aus.

Oder Sie nutzen die Funktion innerhalb der Anmeldung.

VRNWS_02_Backup

Ihre Datensicherung speichern Sie immer auf einem anderen Datenträger z.B. auf einem USB-Stick oder einer Wechselfestplatte. Für den Umzug stecken Sie diesen nun den USB-Stick ein und klicken Sie auf die drei Punkte hinter der Pfadangabe.

VRNWS_03_Datensicherung_01

Es öffnet sich der typische Dateidialog Ihres Windows. Hier am Beispiel von Windows 8, unter anderen Systemen dürften Sie hier “Computer” oder “Arbeitsplatz” (1) sehen.

Wählen Sie (2) z.B. den USB-Stick aus.

VRNWS_03_Datensicherung_02Geben Sie einen beschreibenden neuen Dateinamen an (3), z.B. “Backup VR-NetWorld Software Stand 01.02.2014 alter Computer” und klicken Sie anschließend auf (4) “Öffnen”, der Pfad wird übernommen, Sichern Sie nun Ihren Datenbestand. Für den seltenen Fall, dass SIe mehrere Datenbestände nutzen, sichern Sie diese jeweils unter einem eigenen Dateinamen und benennen Sie diese entsprechend. (Auswahl oben Datenbestand “Lokaler Bestand”).

VRNWS_03_Datensicherung_04_Pfad

Sichern SIe Ihre Daten und verfolgen Sie die Hinweise im Statusfenster.VRNWS_03_Datensicherung04

Vergessen Sie nicht, den Stick vor dem Entfernen am System abzumelden (“auswerfen”, “sicher entfernen”).

Neuinstallation der VR-NetWorld Software

Achten Sie darauf, dass Sie ein aktuelles Windows-Betriebssystem verwenden. Der Einsatz unter XP wird nicht mehr empfohlen, in Zukunft kann der Betrieb nicht mehr gewährleistet werden.

Laden Sie auf dem neuen System die VR-NetWorld Software in der jeweils aktuellen Version herunter. Die 5er Version ist eine Testversion, die nach der Lizenzierung zu einer vollwertigen Lizenz wird. www.gad.de

Version 4: Sie benötigen die Installations-CD 4.x und das Update auf die aktuellste Version. www.gad.de.

Installieren SIe die jew. Version und bringen Sie ggf. die 4er Version auf den aktuellen Stand.

Starten Sie die Version, damit die Datenbanken angelegt werden können. Erst dann ist eine Datenrücksicherung möglich. Vergeben Sie ein Supervisor-Passwort und brechen Sie anschließend den Dialog ab.

Datenrücksicherung:

Stecken SIe den Stick mit der Datensicherung an und wählen Sie in Windows unter Programme im Ordner “VR-NetWorld” das Menü “VR-NetWorld Restore”.

VRNWS_06_Restore

Es öffnet sich ein ähnlicher Dialog, wie bei der Datensicherung (siehe oben).

Anschließend sollte der Datenbestand wieder vorhanden sein. Melden Sie sich mit den alten Passwörtern in der VR-NetWorld Software an.

Version 5/6: Lizenzieren Sie die Version. (Lizenzmenü siehe oben).

FinTS/HBCI mit Chipkarte an USB-Lesern: Installieren Sie den Gerätetreiber, bevor Sie den Kartenleser anschließen. (bei Reiner-Lesern: www.reiner-sct.de ). Testen Sie die Funktion.

Testen Sie die Bankzugänge, in dem Sie sämtliche Konten aktualisieren.

Wenn Sie als Sicherungsmedium eine Signaturdatei einsetzen
Sollten Sie – “verbotenerweise” – die Sicherheitsdatei auf Ihrem Rechner oder Server gespeichert haben, dann müssen Sie diese auch auf den neuen Rechner kopieren, bzw. wäre jetzt die gute Gelegenheit, einen Wechseldatenträger, also Stick oder Speicherkarte einzusetzen. Die Pfadangabe finden Sie in der Bankverbindung der alten Version.

Lesen Sie >hier< weiter, wenn die VR-NetWorld Software den Pfad oder den Laufwerksbuchstaben nicht mehr findet (USB-Stick, etc.)